Bitcoin-Hoch: Warum es Krypto gerade gut geht – News

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Der Bitcoin ist seit langem wieder über 7.000 Euro gestiegen. (Foto: dbate)

Der Bitcoin ist wieder über 8.000 US-Dollar wert. In den letzten Wochen hatte er sich stärker im Einzelhandel etabliert. Und auch der Hype ist wieder da.

Der Bitcoin ist in der letzten Woche von über 5.000 auf über 7.000 Euro geklettert. Nach dem Höhenflug im Jahr 2017 (über 16.000 Euro) und dem tiefen Fall in 2018 (unter 3.000 Euro) wirkt die 7.000er Marke wie ein neuer Aufwärtstrend.

Der Bitcoin hat mit seinen enormen Ausschlägen schon oft bewiesen, dass man den Kurs der Kryptowährung nicht sinnvoll vorhersehen kann. Tatsächlich ist es nicht einmal in der Retrospektive klar, warum der Kurs jetzt höher ist als noch vor einem Monat.

Allerdings gab es in den vergangenen Monaten Entwicklungen, die dem Kurs des Bitcoins eher genutzt haben dürften, als geschadet:

1. Die Investment-Firma Fidelity bietet ihren Kunden jetzt Bitcoin an

Anfang Mai schrieb das Wirtschaftsmagazin Bloomberg, dass der Vermögensverwalter Fidelity seinen Kunden jetzt Bitcoin-Investments anbieten will. Fidelity ist einer der größten Finanzdienstleister der Welt und spielt in derselben Liga wie Blackrock oder State Street. Zunächst will Fidelity den Krypto-Service zwar nur für institutionelle Investoren anbieten, trotzdem ist es ein großer Schritt.

2. Bitcoin etabliert sich im Einzelhandel

Um tatsächlich irgendwo zu bezahlen, war Bitcoin bisher ungefähr so praktisch wie Gold. Also nicht besonders praktisch. In den letzten Tagen haben sich aber einige wichtige Einzelhändler dafür entschieden, die Kryptowährung zu akzeptieren. Darunter auch die Lebensmittelkette Whole Foods, die zu Amazon gehört. Daneben sollen laut Medienberichten auch die US-Kaufhauskette Nordstrom, Starbucks, der Baumarkt Home Depot und der Möbelhändler Crate and Barrel die Kryptowährung akzeptieren.

3. Es gibt einen neuen Krypto-Hype

Einer der Gründe, warum Bitcoin gerade wieder gestiegen ist, könnte einfach sein, dass wieder mehr darüber gesprochen wird. Der umtriebige Tech-Promi John McAfee beispielsweise versorgt seine 900.000 Twitter-Follower gerade wieder mit frischen Bitcoin-News und Prophezeiungen.

Das Interesse spiegelt sich auch in den Suchanfragen bei Google. Seit Langem schaffte es das Wort „Bitcoin“ dort wieder mal in die Top Ten in den USA.

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