Black Shark 3 im Test: Ein Gaming-Smartphone strebt nach mehr

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Black Shark hat mir dabei für den Test eine Version zur Verfügung gestellt, die bisher nicht in Europa zu haben ist: das Black Shark 3 mit 12 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz.

Hierzulande müsst ihr wählen zwischen der Variante mit 8 / 128 GByte zum Preis von 599 Euro oder aber dem Modell mit 12 GByte und 256 GByte Speicherplatz für 729 Euro.

Die Basis-Ausführung ist damit 20 Euro teurer als das RedMagic 5G.

Technische Daten des Black Shark 3:

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Gegenüber dem RedMagic 5G muss das Black Shark 3 im Bezug auf das Display übrigens zurückstecken: Statt 144 kann man nur mit 90 Hz aufwarten.

Dafür schürt die Triple-Kamera auf dem Papier etwas mehr Hoffnung, bietet sie doch einen höher auflösenden Ultra-Weitwinkel-Sensor mit 13 statt 8 Megapixeln und einen dedizierten Tiefensensor statt einer halbgaren Makro-Kamera.

Doch lest euch die Specs gerne einmal selbst durch.

Gaming-Smartphones sind in Asien schon ganz groß, markieren bei uns bisher aber nur eine Nische.

Das wollen Anbieter wie nubia mit seiner Marke RedMagic aber auch Black Shark, verbandelt mit Xiaomi, ändern.

Kürzlich habe ich ja das RedMagic 5G getestet – erstklassige Hardware, die leider durch die Software im Alltag zurechtgestutzt wird.

Nun ist das Black Shark 3 eingetrudelt.

Im März 2020 wurde es vorgestellt und ist seit Anfang Mai 2020 in Europa zu haben.

Schafft dieses Modell es vielleicht, sich auch als Daily Driver zu empfehlen?

Da haben wir oben den dreieckigen Kamerahügel, in der Mitte das beleuchtete Logo des Herstellers und unten auf einem weiteren Hügel den magnetischen Kontakt für etwa da separat erhältliche Ladekabel.

Metall und Glas mischen sich hier und das Design wirkt auf mich dezent veraltet.

Klar, dass das Glas zudem Fingerabdrücke anzieht.

Vergleiche ich das Black Shark 3 mit dem RedMagic 5G, dann ist für mich klar, wer hier vorne liegt – wirkt das RedMagic 5G sehr elegant und bewältigt den Spagat zwischen einem Gaming-Hingucker und einem eleganten Gerät für den Alltag, so wirkt speziell die Rückseite des Black Shark 3 regelrecht rustikal.

Auf eine aktive Kühlung verzichtet Black Shark und auch haptische Schultertasten fehlen.

Wer also Schultertasten wünscht, sollte auf das Black Shark 3 Pro blicken: Jenes Smartphone nutzt sogar echte, haptische Tasten.

Wie erwähnt, das Design des Black Shark 3 erscheint mir für ein High-End-Gerät etwas hausbacken, die Verarbeitungsqualität an sich stimmt aber.

Auch wer die Nase voll von Punch-Holes, Notches oder Pop-Up-Kameras hat, empfindet dieses mobile Endgerät vielleicht als herrlich traditionell.

Die Vorderseite des Black Shark 3 verzichtet auf einen Notch oder ein Punch-Hole, stattdessen sitzt die Frontkamera oben im Bildschirmrand.

Durch den schmalen Rahmen um das Display kommt man auf einen  Screen-to-Body-Ratio von 83,6 %.

An der Oberseite verfügt das Smartphone auch noch über einen Klinkenanschluss für Kopfhörer – unten sitzt der Port für USB Typ-C.

Rechts sitzen außerdem der Power-Button und weiter unten am Rahmen ein Schalter, der das Umschalten zwischen der normalen Systemoberfläche und dem Shark Space 3.

0, der Gaming-Oberfläche, erlaubt.

An der linken Seite des Rahmens sitzen wiederum recht weit oben der SIM-Einschub und darunter der Power-Button.

Der Bildschirm des Black Shark 3 operiert in der Systemoberfläche und kompatiblen Apps mit 90 Hz, kann optional aber auch auf 60 Hz begrenzt werden, um den Akku zu schonen.

Da ich kürzlich ja auch das Red Magic 5G mit 144 Hz getestet habe, kann ich im direkten Vergleich definitiv sagen, dass der Sprung von 90 zu 144 Hz bemerkbar ist – allerdings ist auch schon der Wechsel von 60 zu 90 Hz enorm.

Das ist nicht nur beim Zocken ein Vorteil, sondern auch in der normalen UI, die viel flotter und flüssiger wirkt.

Ausstattung und Verarbeitung

Display & Kamera

Benchmarks und Gaming

Weitere Anmerkungen

Fazit

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