Corona-App: PEPP-PT wird als Basis dienen

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So kritisierten Sicherheitsexperten, dass PEPP-PT leider eine Missbrauchsgefahr innewohne und auch zur Überwachung verwendet werden könnte, da leider die Daten zentral gespeichert werden.

Das ist bei dem ausgeschiedenen DP-3T anders, einer dezentralen Lösung.

Entsprechend wurde diese Variante von IT-Experten präferiert, ist aber eben aus dem Rennen.

So hatten viele Forscher abgeraten PEPP-PT zu verwenden Bekanntermaßen ist das aber mit der Politik und den Expertenmeinungen so eine Sache: Im Zweifelsfall zieht man immer sein eigenes Ding durch, kennen wir ja leider auch aus der Klima-Krise, in welcher die Wissenschaft ebenfalls wenig zu melden hat

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Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich für eine Technologie entschieden, auf welcher die kommende Corona-Warn-App basieren soll: PEPP-PT (Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing).

Zuvor waren auch noch DP-3T und eine Lösung der Accenture GmbH im Rennen, welche in Österreich Verwendung findet.

Der nun gewählte Ansatz ist durchaus umstritten.

Während die Verwendung wohl für die meisten Menschen freiwillig sein wird, soll sie in einigen Bereichen Pflicht werden – etwa in besonders systemrelevanten Betrieben.

Warten wir mal ab, wie sich das alles weiter entwickelt.

Ende Mai könnte die Corona-Warn-App fertig sein und auf Smartphones heruntergeladen werden.

Sie könnte dann eine anonymisierte Warnung an Menschen senden, die möglicherweise Kontakt zu Infizierten hatten.

Das soll über den Datenaustausch zwischen den Smartphones funktionieren, welche die App verwenden.

Je flächendeckender die App verwendet würde, desto verlässlicher wäre das Spielchen natürlich.

Auch betonen weitere CDU-Politiker, dass es nicht darum gehe personenbezogene Daten oder Standortverläufe zu erfassen, denn man erhebe nur pseudonymisierte Informationen.

Derzeit laufen allerdings ohnehin noch Gespräche mit Apple und Google, damit die Schnittstelle und Datenspeicherung erfolgreich angepasst werden könne.

Apple weigert sich bisher für die App seine notwendigen APIs zu öffnen, Google habe sich bereiterklärt.

Der CDU-Digitalpolitiker Tankred Schipanski hingegen ließ verlauten, dass es um die beste Wirksamkeit gehe: „Dass dabei Daten zentral gespeichert werden, ist kein rechtlicher oder politischer Hinderungsgrund.

“ Man wolle sich keinem „technologischem Schönheitswettbewerb“ hingegen, sondern in der Krise effektiv handeln.

Doch die Frage ist eben, ob das hier wirklich der Fall ist, wenn viele Menschen eventuell nun skeptisch sind und die App deswegen meiden.

Auf die Kritik an der zentralen Speicherung der Nutzerdaten wollte das Gesundheitsministerium aber nicht mehr eingehen.

Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz zeigte sich ebenfalls enttäuscht und kommentierte die Entscheidung: „Das Vorgehen der Bundesregierung ist nicht nur tödlich für die Akzeptanz einer App-Lösung, es zeugt auch von mangelndem Respekt gegenüber dem Parlament.

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