Corona-Tracing: Toolkit von Apple und Google erscheint am Freitag

0

Insgesamt handelt es sich dabei natürlich um ein eher ungewöhnliches Projekt.

Einerseits stampfte man das Ganze bei Apple extrem schnell aus dem Boden, was für das Unternehmen eher ungewöhnlich ist.

Andererseits ist eben auch die Kooperation mit Google alles andere als alltäglich.

Glücklicherweise entschied man sich da auch schnell für einen dezentralisierten, möglichst anonymen Ansatz, wie er auf Druck der Öffentlichkeit ja mittlerweile auch in Deutschland kommen soll.

Erst hatte die Politik da leider andere Begehrlichkeiten.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Bei Apple lief das Projekt übrigens unter dem Codenamen „Bubble“ und wurde Mitte März durch wenige Mitarbeiter angestoßen Man sicherte sich aber schnell Rückhalt durch das Management – etwa Craig Federighi und Jeff Williams Da das Projekt gut voranschritt, konnte man schnell mit Google kooperieren und sich auch den Segen der CEOs Tim Cook und Sundar Pichai sichern

Apple und Google haben sich bekanntermaßen zusammengetan, um gemeinsam direkt in ihre Plattformen eine API zu integrieren, die als Basis für Corona-Tracing-Apps dienen kann.

Schon letzte Woche hieß es dann, dass da wohl die Veröffentlichung in dieser Woche möglich sein könnte.

Offenbar wollen Apple und Google das entsprechende Toolkit nun am 1.

Mai 2020 freigeben.

So fasst es der Forscher  und Epidemiologe Marcel Salathé aus der Schweiz treffend zusammen: „Ich hätte es in 100 Jahren nicht vorhersagen können: US-Tech-Unternehmen stellen ein Framework bereit, das digitales Tracing von Kontakten ermöglicht und die Privatsphäre gewährleistet, während europäische Regierungen sie darum bitten die Standards für den Datenschutz zu vernachlässigen.

Für Apple und Google sei dabei auch essenziell gewesen, dass es sich um eine freiwillige Lösung handeln müsse, zu welcher die Nutzer erst zustimmen.

Die technische Basis sei dabei stark von DP-3T inspiriert.

So wollte man von Anfang an garantieren, dass die Nutzer anonym bleiben.

Viele Sicherheitsforscher haben übrigens eine gewisse Ironie in der Lage erkannt: Während viele Politiker, auch in Deutschland, leider mit Totschlagargumenten um die Ecke kamen, welche die Bedeutung der Privatsphäre und des Datenschutzes herunterspielten, waren es Apple und Google, die sich für Anonymität einsetzten.

Das zeigt, dass man in der Krise durchaus Überraschungen erleben kann.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

tekk.tv TechnologieNachrichten

Share.

Leave A Reply