Fitbit Charge 4 im Test: Ein störrischer Fitness-Begleiter

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Technische Daten des Fitbit Charge 4

In Deutschland kostet der Fitbit Charge 4 149,95 Euro Da visiert man natürlich eine andere Zielgruppe an, als etwa Xiaomi mit seinem Mi Band 4, das für 25 bis 30 Euro zu haben ist Für mich persönlich ist da allerdings unverständlich, warum Xiaomi es zu jenem Preis schafft ein farbiges OLED-Display zu verbauen, während Fitbit beim sechsfachen Preis einen unattraktiven, monochromen Screen verwendet Das war aber in meinem Testzeitraum nicht das Einzige, was mich an diesem Tracker leider gestört hat

Der Fitbit Charge 4 ist der neueste Fitnesstracker aus dem Hause Fitbit, mittlerweile ja zu Google gehörend.

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Vorgestellt Ende März 2020, habe ich mir das Wearable für euch einmal genauer angeschaut.

Eigentlich hakt man ja alle wichtigen Must-Haves ab – Pulsmesser, GPS, Musiksteuerung und sogar NFC.

Doch für mich hatte das Fitness-Armband im Alltag durchaus seine Tücken.

Der Fitbit Charge 4 wird mit einem Silikonarmband geliefert, das ihr natürlich nachträglich wechseln könnt.

Im Lieferumfang ist auch direkt eine längere, zweite Hälfte enthalten, denn die Seite mit den Einstecklöchern ist tatsächlich eher kurz geraten und passte bei mir gerade so.

Ansonsten liegt im Lieferumfang neben etwas Papierkram nur die kleine Ladestation mit Magnetkontakten bei.

Ihr knipst sie an die Rückseite des Fitbit Charge 4.

Positiv: Der Fitbit Charge 4 kann detaillierte Daten zum Puls und weiteren Aktivitäten für bis zu eine Woche lang speichern.

Tägliche Zusammenfassungen speichert er sogar für 30 Tage.

Der Puls wird bei Workouts jede Sekunde erfasst, sonst im 5-Sekunden-Takt.

Diese kontinuierliche Messung ist also natürlich genauer als bei günstigeren Trackern die etwa nur einmal pro Minute messen.

Oben seht ihr die Rückseite und die entsprechenden Kontakte.

Die Verarbeitung des Fitbit Charge 4 ist gut, allerdings stört mich eine Design-Entscheidung gewaltig, auf die ich auch später noch etwas mehr eingehe: An der linken Seite des Wearables sitzt ein kapazitiver Button zur Bedienung, den man regelmäßig betätigen muss.

Der Button ist eher unzuverlässig und da der Screen immer mit einer gewissen Verzögerung reagiert, neigt man dazu den Knopf immer recht fest zu drücken, um sicherzugehen, dass die Eingabe auch verarbeitet wird.

Wie langlebig der Knopf dadurch sein wird, kann man nur spekulieren.

Der Fitbit Charge 4 gefällt mir optisch sonst sehr gut und sitzt bei mir auch sehr angenehm.

So stören mich Uhren am Handgelenk schnell, eigentlich komme ich auf Dauer da mit gar nichts klar, weil es mich spätestens beim Tippen nervt.

Da fiel der Fitbit Charge 4 aber positiv aus dem Rahmen, weil er sich leicht ums Handgelenk schmiegt.

Benny hatte ja im März 2019 das Fitnessarmband Fitbit Inspire HR getestet.

Über die App schrieb Benny aber gar nicht so viel, sodass ich mich genötigt sehe etwas Kritik nachzuschicken: Die Anwendung ist optisch mittlerweile ziemlich veraltet und schafft es in der Unübersichtlichkeit locker auch nicht gerade referenzwürdige Apps wie Mi Fit in den Schatten zu stellen.

Per se ist es ja super, wenn man viele Funktionen anbietet.

Aber in der Fitbit-App muss man sich durch derart viele Einträge und Untermenüs wühlen, dass einem schnell die Lust vergeht.

Ausstattung und Verarbeitung

Die Fitbit-App

Ab zum Sport

Anmerkungen

Mein Fazit

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