Google und Apple: Kleine Updates zur Coronavirus-Tracing-Technologie

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Die Welt befindet sich derzeit in einer besonderen Situation.

Besondere Situationen bringen manchmal außergewöhnliche Partnerschaften hervor.

Im konkreten Fall die von Apple und Google, die bekanntlich eine gemeinsame Schnittstelle in ihre Betriebssysteme verpflanzen werden.

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Apple und Google wollen bereits in der nächsten Wochen eine erste Vorabversion für die Gesundheitsbehörden und deren Entwickler bereitstellen, so die Nachrichtenagentur Reuters.

In der nächsten Phase werden Schnittstellen direkt in die Systeme eingebaut, um es den Benutzern zu ermöglichen, die Funktion auf systemweiter Ebene zu aktivieren und zu deaktivieren.

Dies wird allerdings nach Angaben der Unternehmen Monate dauern.

Eine FAQ der Unternehmen findet ihr hier.

Es sei von entscheidender Bedeutung, die Öffentlichkeit von der Privatsphäre des gemeinsamen Projekts von Apple und Google zu überzeugen, da diese Form der Kontaktverfolgung im Wesentlichen voraussetzt, dass sich die Mehrheit der Menschen dafür entscheidet, dass jede Begegnung von Person zu Person über das Smartphone protokolliert wird.

Die Technologie verwendet laut Apple und Google keine GPS-Standortdaten und speichert die sensibelsten Daten  als Metadaten nur auf den Telefonen der Nutzer.

Die Schlüssel, die ein Smartphone identifizieren, werden ebenfalls jeden Tag zufällig neu generiert, zudem wird das System den Kontakt einer Person mit einer anderen Person nicht länger als 30 Minuten messen.

Das System wird die AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) verwenden.

In Deutschland setzt man momentan ja eher auf das kritisierte Modell mit der freiwilligen App, die Daten zentral auf fremden Servern verarbeitet.

Das System wird die Bluetooth-Technologie nutzen, damit Behörden Apps entwickeln können, um Personen zu warnen, die sich in der Nähe von Personen aufhalten / aufgehalten haben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Bei den zu erhebenden Daten soll die Signalstärke der Bluetooth-Übertragung mit erfasst werden, um den Abstand zwischen Menschen zu schätzen.

Google und Apple aktualisierten am Freitag die technischen Details des Coronavirus-Kontaktverfolgungssystems, das sie im nächsten Monat veröffentlichen wollen.

Neue Funktionen würden den Schutz der Privatsphäre stärken und den Gesundheitsbehörden detailliertere Daten liefern.

Grundsätzlich soll sich am System nichts geändert haben, berichtet Golem.

Kleine Details, eine verbesserte Effizienz und weniger Akku-Belastung seien eingeflossen.

Und wenn die Pandemie beendet ist? Dann, so die beiden Tech-Giganten – soll auch das gemeinsame Projekt beendet werden.

Hoffentlich bald…

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tekk.tv TechnologieNachrichten

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