Pixelmator Pro kann deine Fotos jetzt automatisch nach einer Vorlage bearbeiten – Technik

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Nutzer müssen nur die Vorlage in das Farbbedienfeld von Pixelmator Pro ziehen. (Bild: Pixelmator)

Foto aufmachen, Fotovorlage wählen, automatisch genauso bearbeiten lassen, fertig. Das bringt das neue Pixelmator-Pro-Feature für den Mac. 

Das Pixelmator-Team hat seine professionelle Bildbearbeitung für den Mac mit einem neuen Feature versorgt: Pixelmator Pro kann die Farben in Bildern jetzt automatisiert mit Machine Learning von anderen Fotos übernehmen. Außerdem in der neuen Version 1.3.4 an Bord: ein neues Transformationswerkzeug.

Pixelmator Pro 1.3.4 bringt ein neues Feature in die Machine-Learning-Funktionen Mac-App. Bisher war es möglich, mit einem Klick das sogenannte Machine Learning Enhance zu aktivieren. Die Funktion im Farbwerkzeug der App soll die Farben im Bild automatisch verbessern. Die Verbesserungen lassen sich nicht nur für das ganze Bild anwenden, auch einzelne Bereiche wie Farbe, Sättigung oder Helligkeit lassen sich gesondert steuern.

Pixelmator-Pro-Nutzer müssen nur eine Vorlage in die App laden

Mit der neuen Version können Nutzer aber auch ein bestehendes Bild in die Farbwerkzeugpalette ziehen. Der Pixelmator Pro versucht dann, dem aktuell zu bearbeitenden Bild den gleichen Farb-Look zu geben. So lassen sich eigene bestehende Looks auf andere Fotos übertragen, aber vielleicht auch der ein oder andere Kniff von fremden Fotos lernen.

Genutzt wird wie auch für alle anderen Machine-Learning-Funktionen Apples Core-ML-Framework. Damit sei die Funktion schon mit 20 Millionen Fotos trainiert worden, um 37 unterschiedliche Regler automatisch anzupassen.

Pixelmator Pro 1.3.4 bringt auch ein neues Transformationswerkzeug. Neben der normalen Größenanpassung lassen sich Objekte jetzt unterschiedlich verzerren und drehen. Neben Bugfixes gibt es viele kleine Verbesserungen, der Zoom in Dateien mit vielen Ebenen wurde verbessert und eingefügte Objekte können automatisch zentriert werden.

t3n meint: Es bleibt spannend im Markt der Photoshop-Alternativen. Das Pixelmator-Team bringt mit dem Update ein weiteres praktisches Feature in seine App. Nicht zuletzt dürften die Macher damit den Trend erwischen, dass immer mehr Nutzer ihre Fotos nach Vorbildern von Instagram und Co. bearbeiten wollen. Und auch nicht unpraktisch für die Nutzer: Mit dem Einmalkaufpreis bekommen sie regelmäßig Feature-Updates. Johannes Schuba
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