Polestar Precept: E-Auto mit Android Automotive trifft nachhaltiges Interieur

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Auch sonst hat man allerlei an neuer Technik und Sensoren ins Auto gepackt: An die Stelle des – beim E-Auto überflüssigen – Kühlergrills rücken nun zahlreiche Sicherheitssensoren und Fahrerassistenzfunktionen – die SmartZone.

Unter anderem befinden sich dort zwei Radarsensoren und eine hochauflösende Kamera.

Erweitert wird das System durch den auf dem Glasdach montierten LIDAR-Pod, welcher zur Unterstützung und Verbesserung der Fahrassistenzsysteme dient.

Polestar selbst beschreibt das Auto mit folgenden Worten:

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Mit dem Polestar Precept stellte Polestar im Rahmen des Genfer Autosalon einen elektrischen Sportwagen vor.

Wir berichteten bereits davon, dass man das Bedienkonzept von Android Automotive im Polestar 2 in enger Zusammenarbeit mit Google ausgearbeitet hat.

Jenes Infotainment-System auf Basis von Android soll auch im Polestar Precept seinen Platz finden.

Platz lässt sich da wirklich wörtlich nehmen, denn die Bedienoberfläche soll sich über einen 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt durch ein 12,5-Zoll-Fahrerdisplay erstrecken.

So umweltfreundlich die Idee des elektrischen Polestar Precept, so nachhaltig soll auch das Interieur sein.

Bei Innenausstattungsmaterialien setzt man auf Verbundsstoffe von Bcomp und Flachs.

Diese Materialien sollen neben einer reduzierten Umweltbelastung auch eine „Gewichtsersparnis von bis zu 50% und eine Reduzierung des Verschnitts von Kunststoffen um bis zu 80%“ bringen – und logisch, reduziertes Gewicht bringt mehr Reichweite.

Minimalistisch, sportlich, klare Linien. Polestar Precept geben einen Vorgeschmack auf zukünftige Polestar Modelle. Die Proportionen des Fahrzeugs definieren seine Form basierend auf einer zurückhaltenden Oberfläche und dem Fokus auf aerodynamische Effizienz. Ein 3,1-Meter-Radstand verleiht dem atemberaubenden viertürigen Grand Tourer eine sehr niedrige, schlanke Silhouette und schafft dennoch genug Platz für einen großen Akku und zugleich genügend Beinfreiheit und Kopfraum für Passagiere im Vorderraum.

Über der SmartZone verfügt Precept über einen integrierten Frontflügel, der den Luftstrom über die lange Motorhaube beschleunigt. Dadurch kann sich Luft früher an der Oberfläche festsetzen. Die aerodynamische Effizienz und die Reichweite des Fahrzeugs werden so verbessert.

Da der Polestar Precept wie bereits erwähnt elektrisch betrieben ist, spielt Aerodynamik eine große Rolle für das effiziente Fahren:

Klassische Seitenspiegel weichen aus aerodynamischen Gründen und werden durch Kameras ersetzt.

Auch der traditionelle Rückspiegel wird durch ein Display ersetzt, welcher das Bild einer Weitwinkelkamera am Heck des Autos zeigt.

Was meint ihr: Kann Polestar mit dem Precept anderen Elektro-Autos die Stirn bieten? (Unabhängig davon, dass das Fahrzeug im Konzept-Status, übrigens eine Volvo-Marke, bislang keine anderen Spezifikationen spendiert bekommen hat)

Auch bei den Sitzflächen setzt man auf das Thema Nachhaltigkeit: So stammen diese aus recycelten PET-Flaschen, die im 3D Verfahren gestrickt werden.

  Bei den Polstern und Kopfstützen setzt man auf recyceltes Korkvinyl, während die Teppiche aus recycelten Fischernetzen bestehen.

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