Regierung NRWs will in Dortmund ein europäisches Blockchain-Institut gründen – News

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Am neuen Blockchain-Institut soll das Internet der Werte erforscht werden. (Foto: Montri Nipitvittay/ Shutterstock)

Beim „Internet der Werte“ will NRW aufholen und gründet ein Blockchain-Institut. Noch in diesem Jahr soll es öffnen.

In Nordrhein-Westfalen eröffnet noch in diesem Jahr ein europäisches Blockchain-Institut. Wie NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) sagte, werde das Zentrum am Dortmunder Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) angesiedelt. Der Wissenschaftsstandort Dortmund sei mit der Technischen Universität und den Logistikexperten des Fraunhofer Instituts der richtige Ort für ein solches Zentrum.

Internet der Werte soll erforscht werden

Bis zu 40 Mitarbeiter sollen nach Informationen des WDR am neuen Blockchain-Institut arbeiten. Sie sollen Grundlagenforschung zum „Internet der Werte“ betreiben. Die Landesregierung fördere die Forschung mit mindestens zehn Millionen Euro.

Die Blockchain-Technologie hilft, Datensätze verschiedener Einrichtungen dezentral zu vernetzen. Dabei kann es um alle möglichen Geschäfte zwischen Unternehmen und Privatpersonen gehen. Die Transaktionsdatensätze können jegliche Art von Werten enthalten – etwa Geldgeschäfte, Lizenzen oder Verträge.

„Diese Technologie kann sicher, dezentral, bezahlbar und – richtig eingesetzt – nicht zu energieintensiv verwendet werden“, sagte Pinkwart gegenüber der WAZ zur Blockchain-Technologie. Er betonte, die USA würden in diesem Bereich schon mit Hochdruck arbeiten – Europa müsse aufholen und NRW könne dabei zum Vorreiter werden.

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