Ultra HD: Neue Möglichkeiten durch plasmonische Pixel

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Variiert man die Größe der Partikel, kann man Farben über das sichtbare Spektrum hinaus abbilden.

Auch eine Manipulation der gestreuten Farben ist mit den passenden Phasenübergangsmaterialien möglich.

Als Ergebnis lassen sich plasmonische Pixel von Nanometergröße realisieren, deren Farben ein- und ausgeschaltet werden können.

Laut den Wissenschaftlern der Universität Stuttgart sei Magnesium das vielversprechendste Phasenübergangsmaterial.

Es biete auch den Vorteil, dass es reichlich vorkomme und daher günstig zu haben sei.

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So sei das Problem laut den Wissenschaftlern der Universität Stuttgart, dass man an die Grenzen des Machbaren stoße, weil die physischen Pixel zu groß seien Nun haben Physiker der Universität Stuttgart erstmals Schaltprozesse mit Nanometerauflösung vermessen Das könnte die Grundlage für noch höher auflösende Bildschirme mit einem hohen Farbvolumen sein Der Ansatz folgt der Nanoplasmonik Dabei werden die optischen Streueigenschaften Nanometer-großer metallischer Partikel genutzt Denn sie erzeugen mit ihrer Streuung besonders reine Farben

Die aktuellen Fernsehgeräte werden immer hochauflösender: 4K ist schon Standard, 8K-TVs sind ebenfalls bereits zu haben und 16K steht auch schon in den Startlöchern, denn Prototypen derartiger Fernseher gibt es bereits.

Allerdings stehen da für die Zukunft vielerlei Techniken ins Haus, um die in die Jahre gekommene LCD-Technik zu ersetzen.

Beispielsweise sind Micro LED eine Möglichkeit.

An der Universität Stuttgart erforscht man aktuell sogenannte plasmonische Pixel, die ebenfalls Potenzial bieten.

Doch bis Produkte für den Massenmarkt entstehen, dauert es meistens eine lange Zeit – wenn die Hersteller an den Techniken Gefallen finden.

Spannend klingt die ganze Sache aber auf jeden Fall.

An der Universität ist es einem Forscherteam nun aber gelungen diese Schaltprozesse mit Nanometerauflösung zu vermessen.

Damit wolle man einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung optischer Bauelemente mit nanometergroßen Pixeln leisten.

„Damit könnten Visionen wie 3D holographische VR-Brillen schon in wenigen Jahren Wirklichkeit werden“, heißt es seitens der Forscher.

Mit der Hilfe von Wasserstoff könne Magnesium zu einem dielektrischen Isolator geschaltet werden – also von einem farbig erscheinenden zu einem durchsichtigen Partikel.

Klingt also natürlich perfekt für einzelne Bildpunkte, die verschiedene Farben zeigen sollen oder sich im Idealfall an- und ausschalten lassen.

Bisher lag die Schwierigkeit aber darin Prozesse auf der Nanoskala zu verstehen und zu vermessen, denn da gibt es Probleme mit Diffusionsbarrieren.

Dann wird das Schalten verlangsamt oder sogar komplett unterbunden – was logischerweise dann ungünstig für Pixel bzw.

Displays ist.

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