Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert Vodafone Kabel Deutschland

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Als Beispiel nennt die Verbraucherzentrale eine Wohngemeinschaft, die im Februar 2019 unangekündigten Besuch von einem Servicetechniker erhielt, der die Kabelbuchse vermessen wollte.

Die WG verweigerte den Eintritt, dennoch trudelte kurz darauf per Mail und anschließend auch per Post eine Auftragsbestätigung für die neuen Produkte Vodafone TV Connect und Vodafone GigaTV inklusive HD Premium Cable ein.

Das Unternehmen dürfe nach Abmahnungen und Gerichtsurteilen Verbrauchern nicht mehr den Abschluss von Verträgen über Produkte bestätigen, wenn diese gar nicht bestellt worden waren Das betrifft in den bisherigen Fällen: Vodafone Giga TV App, Vodafone TV Connect, Vodafone GigaTV inklusive HD Premium Cable sowie Kabel Digital und Video Select Kunden hatten sich bei der Verbraucherzentrale Hamburg über „untergeschobene Verträge“ beschwert

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Die Verbraucherzentrale Hamburg übt scharfe Kritik an der Vodafone Kabel Deutschland GmbH.

So verschicke das Unternehmen wiederholt an seine Kunden Auftragsbestätigungen für Leistungen, die gar nicht beauftragt worden seien.

Ein neues Gerichtsurteil gibt den Verbraucherschützern dabei recht.

Solltet ihr vielleicht ähnlichen Ärger mit Vodafone Kabel Deutschland oder anderen Anbietern gehabt haben, dann könnt ihr euch unter diesem Link bei der Verbraucherzentrale Hamburg melden.

In ihrem Post zum Thema schildert die Verbraucherzentrale Hamburg noch ein paar ähnliche Fälle, in denen für Kunden Leistungen bestellt worden sind, ohne dass sie beauftragt wurden.

Das Problem ist, dass einige Unternehmen, darunter offenbar auch Vodafone Kabel Deutschland, mit dem Kunden einen Vertrag zustande kommen sehen, wenn auf eine Bestätigung keine Reaktion erfolgt – eigentlich ist das rechtlich in Deutschland anders gelagert, denn so eine eigenmächtige Bestätigung ist rechtlich wertlos, wenn der Kunde keinem Vertrag zugestimmt hat.

Ein anderer Kunde kündigte seinen DSL-Vertrag wegen eines Umzugs und telefonierte zur Absprache noch mit dem Anbieter.

Ihm sollten neue Angebote schmackhaft gemacht werden, die er ablehnte – nach dem Telefonat erhielt er dennoch eine Bestellbestätigung und anschließend Rechnungen für Kabel Digital und Video Select.

Die Verbraucherzentrale Hamburg erwirkte anschließend vor Gericht, dass Vodafone Kabel Deutschland GmbH derartige Schachzüge unterlassen müsse – sonst könne ein Ordnungsgeld von bis zu 250.

000 Euro fällig werden.

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tekk.tv TechnologieNachrichten

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