Verlage verklagen das Internet Archive wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen

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Die Klage geht nun von Verlagen wie Hachette Book Group, Inc.

, HarperCollins Publishers LLC, John Wiley & Sons, Inc.

und Penguin Random House LLC aus.

Alle Unternehmen sind Mitglied in der Association of American Publishers.

In der Klage findet man deutliche Worte: „Die Open Library ist keine Bibliothek, sie ist ein unlizenzierter Aggregator und eine Piraten-Website.

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“ Es finde eine massive Urheberrechtsverletzung statt – ohne dass die Verlage oder Autoren für ihre Werke entlohnt würden.

Der Scan und die digitale Bereitstellung der Bücher sei illegal.

Geht man nach den Verlagen, dann handele es sich dabei um nichts weiter als eine massive, bewusste Verletzung von Urheberrechten Man stellt das Internet Archive quasi mit anderen Piraten-Websites gleich Ziel sollte es laut den Betreibern des Non-Profit-Projekts nur sein, Menschen zu helfen, die sich in der Quarantäne befinden und mit der Hilfe von Büchern lernen möchten Das sieht man aber in der Branche anders

Mehrere Verlage wollen das Internet Archive verklagen.

Dabei nehmen die Unternehmen kein Blatt vor den Mund und werfen der Plattform systematische Urheberrechtsverletzungen vor.

Stein des Anstoßes ist die Open Library, über welche die Website seit März 2020 eingescannte Bücher aus drei Bibliotheken zum Ausleihen anbietet.

Fazit: Die Verlage erklären, dass das Internet Archive massenhaft Kopien anfertige und diese Bootlegs dann ohne Lizenz verbreite.

Nun soll es Schadensersatz von bis zu 150.

000 US-Dollar pro Titel geben, wenn es nach den Wünschen der Verlage geht.

Sollte das Internet Archive versuchen sich aus der Affäre zu ziehen und die Nutzer für die Urheberrechtsverletzungen verantwortlich machen, werde man die Plattform trotzdem in Haftung nehmen.

Ihr findet die Klageschrift übrigens hier.

Man bezeichnet dabei das Prinzip des „kontrollierten, digitalen Ausleihens“, wie es das Internet Archive selbst nennt, als fadenscheinig.

Letzten Endes könne man nicht einfach Bücher digital weiterverbreiten, nur weil man behaupte selbst ein physisches Exemplar zu besitzen.

Auch das Timing kritisiert die Verlagsbranche, da die Corona-Krise auch die Verlage und Autoren schwer getroffen habe, an welche man bei der Non-Profit-Organisation offenbar aber nicht denke.

Mit wenigen Klicks könnten Internetnutzer daher vollständige, digitale Kopien urheberrechtlich geschützter Bücher über das Internet Archive bzw.

dessen Open Library beziehen.

Über 1,3 Mio.

Bücher stehen dort bereit.

Den Verlagen stößt natürlich auch sauer auf, dass das bisherige Ziel sogar gewesen ist, den Umfang noch erheblich aufzustocken.

Man wischt dabei auch das Argument des Internet Archive weg, dass es sich nur um ältere Bücher aus dem 20.

Jahrhundert handele.

Denn es seien schlichtweg geschützte Werke dabei, was nicht rechtens sei.

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tekk.tv TechnologieNachrichten

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