Busse, Züge und Boote: Ein genauerer Blick auf die Pläne für den öffentlichen Nahverkehr der Liverpool City Region

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Als er Anfang dieses Monats zum Sieg segelte, um als Bürgermeister von Liverpool City wiedergewählt zu werden, versprach Steve Rotheram, eine gerechtere, grünere und wohlhabendere Region zu schaffen.

Eine der absoluten Top-Prioritäten für den Metro-Bürgermeister bei der Umsetzung dieser Vision – ist ein vollständig integriertes, zugängliches, zuverlässiges und kostengünstiges öffentliches Verkehrsnetz.

Wer sich schon einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in dieser Stadtregion fortbewegt hat, weiß, dass das derzeitige System zersplittert, unzusammenhängend und viel zu teuer ist.

Während das Merseyrail-Netz im Allgemeinen in Bezug auf Zuverlässigkeit und Fahrgastzufriedenheit gut abschneidet, bedient es derzeit weite Teile der Region nicht und ist nicht mit einem Patchwork-Netz von Buslinien konkurrierender Privatunternehmen verbunden.

Bürgermeister Rotheram hat versprochen, ein integriertes System im Londoner Stil einzuführen, mit dem Züge, Busse und Fähren in der Region unter einer einzigen Marke, mit einer einzigen Ticketing-Methode und mit sorgfältig geplanten und verknüpften Fahrplänen und günstigeren, subventionierten Tarifen für Passagiere.

Er weiß, dass nur so mehr Menschen dazu gebracht werden können, auf ihr Auto zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um die Klimakrise zu bewältigen.

Wir haben uns den aktuellen Stand des öffentlichen Nahverkehrs der Region genauer angeschaut und mit Bürgermeister Rotheram darüber gesprochen, was als nächstes passieren muss, um seine Vision eines integrierten Netzes zu verwirklichen.

Dies ist möglicherweise das komplexeste Problem von allen.

Die Stadtregion Liverpool ist immer noch stark auf Busse angewiesen, um sich fortzubewegen – aber Bürgermeister Rotheram sagte, dass wir nach der Deregulierung der 1980er Jahre mit einem System der „zweiten Klasse“ zurückgeblieben sind.

Das derzeitige System für Busnetze, die außerhalb Londons verkehren, ist für Busunternehmen so etwas wie ein Alleskönner, bei dem jedes Unternehmen Fahrgäste auf jeder Strecke abholen und für die Fahrt beliebig viel berechnen kann.

Die Idee dieses aktuellen Modells, das 1986 durch das Deregulierungsgesetz hervorgebracht wurde, soll den Wettbewerb anregen, aber viele meinen, dass es den Passagieren viel schlechter geht.

Die großen Busunternehmen haben die Märkte im Würgegriff und werden Strecken streichen. Zusammenfassung endet.

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