Aus Alt mach’ Neu – Klaus Doldinger und sein Album “Motherhood” – Top News

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50 Jahre später hat Klaus Doldinger “Motherhood” mit seiner Band “Passport” neu und anders eingespielt.

Er hat über 2.

000 Stücke komponiert, von denen etliche noch nicht aufgenommen, andere aber in unterschiedlichsten Variationen veröffentlicht worden sind.

Das neue Album “Motherhood” funktioniert als Bindeglied zwischen verschiedenen Phasen – zwischen Jazz, Jazzrock und Pop.

Obgleich vor 50 Jahren eingespielt, klingt die Musik heute noch unverschämt frisch.

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Für die jetzt, passend zum 84 .

Geburtstag am 12.

Mai, veröffentlichte Revision der vergangenen good old times, hat Doldinger nicht einfach alte Bänder aufgemotzt , sondern mit seiner aktuellen “Passport”-Besetzung die ehemaligen Aufnahmen als Blaupause genutzt, um frivol dazu und darüber zu improvisieren.

“Yesterday’s song” mit dem damals singenden Klaus Doldinger klingt immer noch charmant schrullig, ein bisschen nach Pink Floyd.

Dieser Charme ist bei der Aufnahme desselben Titels 50 Jahre später beinah gänzlich verflogen, was schade ist.

Manches war halt doch früher besser.

Dennoch sind auf dem neuen Album noch zehn andere Stücke, die absolut überzeugen können.

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Er hat die Musik geschrieben zu Film-Klassikern wie “Das Boot”, die “Unendliche Geschichte” und zum “Tatort”: Klaus Doldinger zählt zu den bekanntesten deutschen Jazz-Musikern.

Nun hat er sein altes Album “Motherhood” neu eingespielt.

Wie das geht?

“Mir wurde gesagt, da ist ein toller Schlagzeuger aus der nähe von Dortmund, hör dir den mal an.

Und ich hab den dann eingeladen.

Und so haben wir uns kennengelernt.

Ich lebte ja 1968 schon in München.

Und so kam der Udo dann auch vorbei, wir haben gejamt, und er hat dann anderthalb Jahre bei mir getrommelt…”, erinnert sich Klaus Doldinger.

1970 brachte der Jazzmusiker mit seiner damaligen Band “Motherhood”, in der Udo Lindenberg Schlagzeug spielte, das gleichnamige Album heraus.

Es war auch das Jahr, in dem der 34-jährige Doldinger Vater einer Tochter wurde: “Ich war ja mit meiner Frau, der Inge, schon seit 1960 zusammen.

Und da kommt dann ein Kind auf einen zu.

Es war ja schon bewegend, in so frühen Tagen zusammen zu kommen und wir sind heute noch glücklich miteinander verheiratet.

Und da ist es klar, dass das Wort “Motherhood” schon eine gewisse Tiefe hat….

Das ist eine durchaus gängige Methode des Jazz: Vergangene Songs immer und immer wieder in ein neues Scheinwerferlicht zu stellen.

Aus “Men’s quarrel”, von denen Udo Lindenberg noch 1970 gesungen hatte, macht nun China Moses, die Tochter der weithin bekannten Dee Dee Bridgewater, selbstbewusst “Women’s quarrel”.

Doldinger meint, er habe schon immer Musiker bevorzugt, mit denen er stilistisch flexibel sein konnte.

Er sagt: “Da ist sicher noch einiges Material, was es auch wert ist, neu produziert zu werden.

Das hängt auch ein bisschen von der Band ab, was die jetzt wollen.

Ich hab das alles immer schon sehr frei gehandhabt.

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Zwischen Jazz und Pop

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