Kino, Theater, Konzerte: Was ist erlaubt, was nicht? – Top News

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Bis zu 50 Personen sind in geschlossenen Räumen zugelassen, im Freien sind es 100 Menschen.

Ob im Freien irgendwann mehr als 100 Gäste zugelassen werden könnten, lasse sich aus heutiger Sicht noch nicht abschätzen, hieß es aus dem Kunstministerium.

Zudem gelten strenge Hygiene- und Abstandsregelungen: Mindestens 1,5 Meter Abstand für Gäste und Personal, beim Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ohne Mund-Nasen-Bedeckung von mindestens 2 Meter.

Ausnahmen seien möglich, zum Beispiel wenn die künstlerische Darbietung mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unvereinbar ist.

Für die Besucher*innen ein Kulturgenuss mit Einschränkungen: Denn die Zuschauer müssen Masken tragen, “die ganze Zeit”, wie Kunstminister Bernd Sibler (CSU) ergänzte.

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Bund und Länder hatten sich außerdem bereits zuvor darauf verständigt, dass Kontaktdaten von Besuchern zur Nachverfolgung bei Erkrankungen gespeichert werden sollen.

Für Kinos soll es gesonderte Regelungen geben, angelehnt an die Vorgaben für Theater.

Im sechsseitigen Konzept, das die Minister bereits Mitte Mai ans Kanzleramt und die Ministerpräsidenten geschickt haben, sind zum Schutz der Künstler unterschiedliche Regelungen für Darsteller auf der Bühne, Orchestermusiker, Chorsänger, Tänzer oder Schauspieler notwendig.

In Probenräumen oder Garderoben soll demnach die zulässige Personenzahl beschränkt werden.

Aus Sicht der Minister müssen aber auch künstlerische Programme den veränderten Bedingungen angepasst werden.

Dabei sei “ein Höchstmaß an Flexibilität erforderlich”.

Aktuelle Debatten, neue Filme und Ausstellungen, aufregende Musik und Vorführungen.

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Endlich wieder Kino, Theater, Lesungen, Konzerte: Wochenlang hat die Corona-Krise das Kulturleben lahmgelegt.

Ab 15.

Juni soll es nun wieder anlaufen – allerdings unter strengen Auflagen.

Welche Regeln gelten dann für Veranstaltungen in Bayern?

Die gute Nachricht war: Nach dem Verzicht sollen ab dem 15.

Juni kulturelle Veranstaltungen wieder möglich sein – wenn auch nur im kleinen Rahmen.

Das gab Ministerpräsident Söder am Dienstag bekannt.

Details wurden nicht genannt und in einigen Bereichen bleibt das Konzept noch wenig konkret.

Aber zumindest die Eckpunkte stehen fest.

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Auf die Theater kommt also einiges an Arbeit zu: Tickets dürfen nur personalisiert ausgestellt werden und mit Zuordnung fester Sitzplatznummern.

Außerdem müssen die Häuser ein Konzept für Reinigung und Lüftung vorlegen.

Und dann ist da noch die Auflage, dass jede Veranstaltung mit mehr als zehn Besuchern eine Woche vor Beginn bei der Kreisverwaltungsbehörde angemeldet werden muss – hieß es aus dem Kunstministerium.

Trotz der Öffnungen bleiben die existenziellen Sorgen der freien Kulturschaffenden bestehen – vor allem wohl wegen der strikten Begrenzung der Besucherzahl.

Kritik kam etwa vom Verband für Popkultur in Bayern.

Subventionierte Häuser könnten ihre Kosten über öffentliche Gelder decken, sagte Geschäftsführer Bernd Schweinar: “Aber für private Veranstalter, die alles selbst finanzieren müssen, ist das nicht tragbar.

Da sind so wenig Gäste einfach unwirtschaftlich”.

Zur Begrenzung von Besucherzahlen sollen etwa in Theatern Sitzplätze und ganze Sitzreihen ausgelassen werden.

Ticketing-Systeme könnten dabei den Mindestabstand sicherstellen.

Warteschlangen ließen sich durch zeitversetzten Einlass regeln.

Bis zu 50 Personen drinnen, 100 Personen im Freien

Mindestabstand zwischen Sitzplätzen, personalisierte Tickets

Künstlerische Programme müssen angepasst werden

Finanzielle Unterstützung für Kinos

Begrenzte Besucherzahl für private Veranstalter nicht tragbar

Auch Volkshochschulen dürfen wieder Kurse anbieten

Insgesamt 12 Millionen Euro stehen laut Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) bereit, um die Kinos in der kommenden Phase bis zum Ende des Jahres zu unterstützen.

Weitere Gelder soll es für die Filmbranche geben.

Auch das Künstlerhilfsprogramm wurde erweitert.

Damit könnten Hilfsleistungen auf bis zu 3.

000 Euro aufgestockt werden, sagte Sibler.

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Ab 15.

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Unter den allgemein in der Krise geltenden Hygiene-Auflagen dürfen ab Samstag auch Volkshochschulen und andere Einrichtungen der Erwachsenenbildung öffnen.

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