Serie “Space Force”: Toxische Männer in Führungspositionen – Top News

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Die Serie startet am 29.

Mai bei Netflix.

Marc Naird, gespielt von Steve Carrell, ist eigentlich ambitionierter General bei der Air Force, also der US-Luftwaffe.

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Frisch zum Viersterne-General ernannt, lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter ein zufriedenes Leben in Washington D.

C.

, bis ihm eröffnet wird, dass das Militär einen neuen Zweig erhält – die Space Force.

Den soll General Naird leiten.

Dafür muss er mit seiner Familie nach Colorado ziehen, also für einen Hauptstadt-Menschen an den Arsch der Heide, und sich einem Bereich widmen, von dem er wirklich gar keine Ahnung hat: dem Weltraum.

Vor allem der leitende Wissenschaftler Dr.

Mallory (mit Sinn für Mode und schön verschroben: John Malkovich) treibt Marc Naird regelmäßig mit seiner Vernunft in den Wahnsinn.

Wissenschaft findet der nicht gerade intellektuelle Marc Naird stinklangweilig und viel zu kompliziert.

Wenn nicht mit einem Direktangriff, würde er am liebsten jedes noch so komplexe Raketenproblem damit lösen, einen süßen Schimpansen in den Weltraum zu schicken: Da könnte immerhin das Video viral gehen.

Denn die Serie “Space Force” ist von dem real existierenden Militärzweig der US-Streitkräfte inspiriert – aber nur von der Idee her.

Nachdem Trump im Juni 2018 den neuen Zweig ankündigte, hatten Greg Daniels und Steve Carrell, die auch hinter der Comedy-Serie “The Office” stecken, die Idee aus diesem irrwitzigen Plan eine Serie zu machen.

Gedreht wurde im Laufe von 2019.

Die echte Space Force gibt es erst seit Dezember 2019.

Also vielleicht wird es eher andersrum geschehen als sonst – und die echte Space Force schaut sich etwas von der Serie ab: Da wird auf jeden Fall schon mal vorgelebt, wie man es nicht angehen sollte mit der Weltraumeroberung!

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Wenn vernünftige Wissenschaftler mit Macho-Militärgeneralen zusammenarbeiten müssen, ist Chaos vorprogrammiert.

Die neue Netflix-Serie “Space Force” um Steve Carrell ist eine Satire mit viel Herz – von den Köpfen hinter “The Office”.

Wer Raumfahrt hört, denkt zuerst an Astronauten, an die NASA, an neugierige und pflichtbewusste Wissenschaftler, die andere Planeten erkunden und die Forschung weiterbringen wollen.

In der neuen Netflix-Serie “Space Force” sieht das aber ein bisschen anders aus: Hier soll das US-Militär ins All geschickt werden, um den Weltraum zu erobern und sogar zu kolonisieren.

Das Ziel der Space Force ist es, den Mond zu besetzen, bevor eines der Konkurrenz-Länder wie China oder Indien ihnen zuvorkommt.

Bevor das passiert, muss aber natürlich erst mal eine Menge auf der Militärbasis vorbereitet werden.

Dabei sollen Armeestreitkräfte mit Astrowissenschaftlern zusammenarbeiten – und die kommen nicht immer auf einen gemeinsamen Nenner.

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Macho-Showoff-Attitude à la Donald Trump

Leben imitiert Kunst?

Dieser Kontrast zwischen rationalen Fakten und amerikanischer Macho-Showoff-Attitude à la Donald Trump ist das Herzstück der Serie – und zum Schreien komisch.

“Space Force” ist aber keine bitterböse Satire, sondern zeigt auch richtig viel Menschlichkeit: General Naird soll nämlich nicht metaphorisch für Trump stehen, sondern ist eine facettenreiche Figur, die mit viel Herz das Beste für alle, auch seine Familie, erreichen will, aber unter wahnsinnig viel Druck steht.

Erst nach und nach lernt er Zweifel oder gar Gefühle zuzulassen, statt direkt die Flucht nach vorne anzutreten.

Dabei fühlt und lacht man total mit – nur dann nicht, wenn einem wieder einfällt: Diese toxischen Männer in Führungspositionen, die Aufschreie von Wissenschaftlern ignorieren, sind nicht nur übertriebene Fiktion, sondern brandaktuell!

Wenn vernünftige Wissenschaftler mit Macho-Militärgeneralen zusammenarbeiten müssen, ist Chaos vorprogrammiert.

Die neue Netflix-Serie “Space Force” um Steve Carrell ist eine Satire mit viel Herz – von den Köpfen hinter “The Office”.

Serie “Space Force”: Toxische Männer in Führungspositionen

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