Solarenergie vom Kirchendach als alternative Finanzierung – Top News

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Die “Bewahrung der Schöpfung” sei ein kirchlicher Auftrag, sagt Thomas Wienhardt.

“Das Motto ‘Die Menschheit hat nur Zukunft, wenn die Schöpfung eine Zukunft hat‘ – diesen Satz haben die Bischöfe schon 1980 gesagt.

Wir wollten den Satz in die Realität umsetzen.

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Die Energiewende vorantreiben und sich sozial engagieren – darum geht es der Genossenschaft Energievision.

Die Idee: Kirchendächer pachten, Solaranlagen darauf bauen und als alternative Finanzierung für kirchliche und karitative Projekte nutzen.

Thomas Wienhardt ist Theologe und hat vor acht Jahren die Genossenschaft Energievision gegründet.

Sein Ziel: Die Schöpfung bewahren, Gewinn erwirtschaften, und einen Teil der Rendite an kirchennahe Projekte spenden.

Kann das funktionieren?

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten ehrenamtlich.

Die Überwachung der Anlage übernimmt ein Gesellschafter, der hauptberuflich Solarkraftwerke entwickelt und umsetzt.

87 Mitglieder hat die Genossenschaft derzeit: Einzelpersonen, Kirchen und Stiftungen.

Auch das Kloster St.

Ottilien ist Mitglied.

Eines haben alle gemein: Sie fühlen sich den beiden Kirchen verbunden und möchten sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.

Eine Genossenschaft mit christlicher Motivation

25 Prozent des Überschusses für karitative Zwecke

Ein Modell für die Zukunft?

Deshalb baut die Genossenschaft Photovoltaikanlagen – vor allem auf Dächern kirchlicher Einrichtungen.

Das bedeutet: “Wir bieten kirchlichen Einrichtungen an, dass wir ein Dach pachten, die Anlage finanzieren und betreiben.

Sie können den Strom, den sie selbst brauchen, vergünstigt von uns beziehen.

Der Rest wird über die sogenannte Einspeisevergütung finanziert.

” Mit dieser Vergütung kalkuliert die Genossenschaft.

Vom Überschuss – meist sind es 1,5 bis 2 Prozent Rendite für die Genossen – wird ein Viertel gespendet.

Mehr zum Thema “Alternative Finanzierung” in STATIONEN am Mittwoch, 27.

5.

2020 um 19 Uhr im BR-Fernsehen und im Anschluss in der Mediathek.

Die Energiewende vorantreiben und sich sozial engagieren – darum geht es der Genossenschaft Energievision.

Die Idee: Kirchendächer pachten, Solaranlagen darauf bauen und als alternative Finanzierung für kirchliche und karitative Projekte nutzen.

“Ich glaube schon, dass wir als Kirche unternehmerisches Handeln mit gemeinnützigen Zwecken noch stärker verknüpfen können.

Wir haben hier ja erst einmal einen unternehmerischen, gewinnorientierten Ansatz.

Aber einen Teil des Gewinns geben wir eben an kirchennahe, karitative Projekte weiter”, erklärt Wienhardt.

Nachdem das Geld auch bei den beiden großen Kirchen immer knapper wird, könnte das durchaus ein Modell für die Zukunft sein.

Solarenergie vom Kirchendach als alternative Finanzierung

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