The Beginning: Albertina Modern in Wien kann endlich eröffnen – Top News

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Die Albertina habe die Zwangspause genutzt und die gesamte Schausammlung von Monet bis Picasso neu aufgestellt, sagt Direktor Schröder.

Mit der Folge, “dass, denke ich, sogar das österreichische Publikum und all jene, die mit der Albertina sehr vertraut sind, auf ein neues Museum stoßen werden.

Antonia Hoerschelmann gehört zum Kuratoren-Team der Ausstellung.

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Seit dem Lockdown war sie nicht mehr in den Räumen des Museums: “Es ist schon bewegend, jetzt wieder vor den Originalen zu stehen und sie auch aus dieser Stille herauszuholen, die ihnen natürlich auch gegönnt sei.

Aber sie hängen ja hier, damit man sie sieht und sich mit ihnen auseinandersetzt und vielleicht das eine oder andere findet, das einen so begeistert, das man sich mit der Richtung oder mit dem Künstler weiter beschäftigen möchte.

Neben dem Stammhaus der Albertina und der Albertina Modern öffnen in Wien auch zahlreiche andere Museen und Ausstellungshäuser ihre Pforten – etwa das Leopold-Museum und am 30.

Mai das Kunsthistorische Museum.

Es gelten die üblichen Abstandsregeln sowie eine Maskenpflicht für Besucher.

Deren Zahl ist auf höchstens eine Person pro 10 Quadratmeter limitiert.

Ob es voll wird, hängt maßgeblich auch davon ab, wie viele internationale Gäste nach Wien kommen, sagt Albertina Direktor Klaus Albrecht Schröder: “Ich hoffe natürlich, dass die Deutschen eine große Rolle spielen.

Die Deutschen waren immer schon die zweitstärkste Besuchergruppe der Albertina.

Wir haben festgestellt, schon vor einigen Jahren, dass wir im Vergleich zu Deutschland das meistbesuchte Museum im deutschen Sprachraum sind.

Die BR KulturBühne – ein Platz für Konzerte, Events, Debatten und auch großes Vergnügen.

Hier geht’s lang!

Ein brandneues Museum, das am Eröffnungstag gleich wieder schließen muss: Die Albertina Modern hatte coronabedingt einen schlechten Start.

Jetzt öffnen die Museen in Wien vorsichtig wieder – der neue Kunstbau zeigt Werke aus einer Ära des Aufbruchs.

Die “Trinkerin” von Picasso bekommt einen neuen Platz im Stammhaus der Albertina in der Wiener Innenstadt.

Direktor Klaus-Albrecht Schröder und sein Team sind kurz vor Wiedereröffnung des Museums gerade dabei einige Ausstellungsräume neu zu arrangieren.

Mitte März musste das Museum coronabedingt schließen und 200 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.

Umso größer die Erleichterung, dass es nun wieder los gehen kann: “Diese Zwangsferien, diese Zwangsstille hatte etwas Beklemmendes, Deprimierendes.

Ich erwarte nicht, dass jetzt sehr viele Menschen sofort kommen, dazu ist die Verunsicherung in der breiten Bevölkerung viel zu groß.

Aber alleine ein Zeichen einer gewissen Normalität zu setzen, ist wichtig genug.

Neu ist vor allem die Albertina Modern.

Genaugenommen ist der neue Kunsttempel bereits am 12.

März eröffnet worden und musste wegen des Corona-Lockdown am Eröffnungstag wieder schließen.

Im Künstlerhaus am Karlsplatz, etwa zehn Minuten zu Fuß vom Stammhaus ist das neue Museum nun für Besucher zugänglich.

Unter dem Titel “The Beginning” zeigt es eine Gesamtschau österreichischer Kunst von 1945 bis 1980: “Da treten ja alle Bahnbrecher der österreichischen Kunstgeschichte auf.

Von Valie Export bis Maria Lassnig, von Friedensreich Hundertwasser bis Arnulf Reiner, vom Wiener Aktionismus bis zum fantastischen Realismus und dem Bildhauer Alfred Hrdlicka.

Und da sieht man, wie tief die Gräben zwischen diesen verschiedenen Bewegungen waren und trotzdem sie eines eint, nämlich der Kampf gegen das Dritte Reich.

Die Überblicks-Ausstellung lässt in die Jahre eines radikalen Neuanfangs eintauchen.

Gezeigt werden Werke von fast 100 Künstlerinnen und Künstlern: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen Fotos, Videos und Installationen.

Kuratorin Antonia Hoerschelmann hofft, “dass die Kunst dieser wesentlichen Jahre auch eine neue Diskussionsbasis anbietet für diese Ära, in der man Neues entdecken, Altes wiederentdecken und daraus auch neue Erkenntnisse schöpfen kann.

Es ist ein Öffnen in die Zeit hinein und nicht ein Verbarrikadieren in bestimmten Schubladen oder Vorstellungen.

Aktuelle Debatten, neue Filme und Ausstellungen, aufregende Musik und Vorführungen.

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Sogar altvertraute Besucher werden überrascht sein

Werke rausholen aus der Stille

Anziehungspunkt besonders für deutsche Touristen

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