Warum Gerry Cinnamon sich auch mit neuem Album treu bleibt – Top News

0

Bereits 2015 wurden ein paar lokale Pub-Besucher in seiner Heimatstadt Glasgow auf ihn aufmerksam.

Schon ein Jahr später spielte er ausverkaufte, große Konzerte, auf denen seine Fans die Texte bereits lautstark mitsangen.

Das Ganze passierte, obwohl sich Gerry Cinnamon dem Präsentiergehabe verweigerte, es gab kein Marketing, Cinnamon gab so gut wie keine Interviews und er hatte noch nicht einmal eine Platte veröffentlicht.

Vor kurzem, als Konzerte noch fest geplant und angedacht wurden, hat Cinnamon in England 50.

000 Tickets innerhalb kürzester Zeit für seinen angekündigten Auftritt in Hampden Park Stadion verkauft.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Verpassen war gestern, der BR Kultur-Newsletter ist heute: Einmal die Woche mit Kultur-Sendungen und -Podcasts, aktuellen Debatten und großen Kulturdokumentationen.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Alles ein bisschen anders machen: Dafür ist Gerry Cinnamon bekannt.

Während andere Musiker den Release neuer Alben wegen Corona verschieben, betont er mit “The Bonny” seine Unabhängigkeit – und schreibt seine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte weiter.

In Zeiten von Corona wurden viele Konzerte abgesagt.

Lohnt es sich da, ein neues Album herauszubringen, wenn ich es bestenfalls auf einer virtuellen Bühne meinen Fans präsentierten kann? Der Musiker Gerry Cinnamon, der eigentlich Gerry Crosby heißt, denkt da anders.

Er ist unabhängig von großen Plattenfirmen, neue Alben, wie jetzt “The Bonny” bringt er auf seinem eigenen Label heraus.

So, wie er schon immer sein eigenes Ding machte, und das ziemlich erfolgreich.

Aktuelle Debatten, neue Filme und Ausstellungen, aufregende Musik und Vorführungen.

.

.

In unserem kulturWelt-Podcast sprechen wir täglich über das, was die Welt der Kultur bewegt.

Hier abonnieren!

Dennoch wird ausgelassen auf seinen Konzerten getanzt.

In Deutschland spielte er letztes Jahr auf Festivals und den Song “Canter” kennen seine Fans sowieso schon sehr lange.

Es ist eine Hymne, bei der alle mitsingen.

Auch dieser Song ist nun endlich auch auf dem neuen Album “The Bonny” zu hören.

Es gibt auch dunklere Songs, die aus einer schwierigen Zeit in seinem Leben stammen, sagt Gerry Cinnamon.

Immer schon waren seine Songs autobiografisch.

Cinnamon hat eine Karriere als intensiver Konsument diverser Drogen hinter sich, prügelte sich oft und Alkohol war sein bester Freund.

Ein Working Class Hero, der sich seinen Terrier auf die Hand tätowiert hat.

Menschen, sagt er, sind nicht so sein Ding.

Schlicht, bewegend – und auch authentisch

Songs zum mitsingen, aber mit zu wenig Tiefe

Ein Schotte mit Gitarre, der schlichte Songs schreibt, die offenbar viele Menschen bewegen.

Mit seiner Musik erinnert Cinnamon an einschlägig bekannte Protest-Songwriter aus verschiedenen Zeiten.

Die Stücke sind meist poppiger, manchmal auch sehr gefällig.

Mitunter werden sie von Schlagzeug begleitet, selten von Mundharmonika.

Alles ein bisschen anders machen: Dafür ist Gerry Cinnamon bekannt.

Während andere Musiker den Release neuer Alben wegen Corona verschieben, betont er mit “The Bonny” seine Unabhängigkeit – und schreibt seine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte weiter.

The Bonny von Gerry Cinnamon erscheint auf dem Label des Künstlers Little Runaway.

Textlich dürfte noch mehr geboten werden, was man beim Klang der rauen und kratzigen Stimme dieses Sängers aber erst mal gern überhört.

Geschult wurde diese markante Stimme von unzähligen Auftritten in Pubs in Glasgow und ausgiebigem Überlebenstraining als Straßenmusiker.

Und das ist es doch, wonach sich alle sehen: nach Authentizität.

Und die funktioniert bei Cinnamon sogar ohne Bart im schmalen, blassen Gesicht.

Warum Gerry Cinnamon sich auch mit neuem Album treu bleibt

Share.

Leave A Reply