Wie Bourbon-Whiskey – Neues Album von Lucinda Williams – Top News

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Man legt sich besser nicht mit ihr an.

Lucinda Williams ist zwar ein Landei, hat aber mit ihren Songs und ihrem rauen Charme selbst abgebrühte Großstadt-Kollegen wie Lou Reed beeindruckt.

Die Lady kommt aus dem rückständigen Süden.

Aber wo die Unterdrückung am stärksten ist, ist bekanntlich auch der Widerstand und die Lebenslust am größten.

Seit sie 20 ist, tritt Williams auf.

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Sie schreibt Songs und Balladen, die von Tom Petty und der Indie-Rockband The Silos gecovert wurden.

In dem Song “Man Without Soul” wirft sie dem amtierenden US-Präsidenten Gefühllosigkeit und Profitgier vor.

Auch wenn sie in ihren neuen Songs knifflige Themen wie häusliche Gewalt und die Über-Information des digital age angeht, wirkt das Songwriting, das sie mit ihrem Lebens-Partner, zugleich auch ihr Manager, besorgt hat, leicht altmodisch und vorhersehbar.

Man hat sich ein bisschen zu viel auf den Südstaaten-Blues eingeschossen.

Tom Waits hätte, wie gesagt, seine Freude dran.

Zum Glück wird in der zweiten Album-Hälfte das Tempo runtergedreht, der Schlagzeuger packt den Besen aus: Zeit für Balladen.

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Die US-Songschreiberin Lucinda Williams ist eine Ausnahmeerscheinung.

Bob Dylan, Amy Winehouse und Pete Doherty schätzen ihre Lieder.

Jetzt hat die 67-jährige neue Country-Songs über Donald Trump, häusliche Gewalt und Social Media veröffentlicht.

Nein, ein Hascherl ist sie beileibe nicht, wollte sie auch nie sein.

Lucinda Williams war noch nie Everybody’s Darling.

1998 brachte die heute 67-jährige Tochter eines Literaturwissenschaftlers Car Wheels On A Gravel Road heraus.

Dieses Outlaw-Country-Meisterwerk führte weiter, was unabhängige Geister wie Gram Parsons bereits empfohlen hatten: eine Verbindung zwischen Country und Roots Rock herstellen, für eine eigene Sicht der Dinge eintreten.

Daran hat sich auf Good Souls Better Angels, dem allerneuesten Studio-Opus der bärbeißigen Song-Autorin, kaum etwas geändert.

Auf ihren letzten Alben war Williams mit Jazz-Saxophonist Charles Lloyd und mit Gitarren-Held Bill Frisell zu hören, auf Good Souls Better Angels gibt sie sich in der ersten Hälfte ungewohnt angriffslustig.

Die Bluesrock-Gitarren scheppern, die Rhythmen stolpern, Williams stöhnt darüber kurze Textzeilen voller Wut.

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GOOD SOULS BETTER ANGELS von Lucinda Williams ist auf Highway 20 erschienen, dem Label der Künstlerin.

Wo die Unterdrückung am größten ist

Gut wie Bourbon Whiskey

Kennzeichnend für ihren Vortragsstil ist jedenfalls der sogenannte southern drawl, die extrem gedehnte Sprechweise des Südens.

Auf dem neuen Album klingt es des öfteren so, als würde eine Angetrunkene versuchen, die Worte mit schwerer Zunge über die Lippen zu bekommen.

Tom Waits hätte seine helle Freude daran.

Dass Williams das Klischee bestätigt, das sich Unbedarfte von Südstaatlern machen, ist ihr piepegal.

So großartig wie auf Car Wheels On A Gravel Road sind Williams neue Lieder nicht ganz, aber manchmal kann es ja auch okay sein, alles beim Alten zu belassen, auf die reine Lehre zu setzen, weder Experimente noch Abenteuer zu wagen.

Das Ergebnis: Ausgereift wie Bourbon Whiskey, der in Eichenfässern gelagert wurde.

Die US-Songschreiberin Lucinda Williams ist eine Ausnahmeerscheinung.

Bob Dylan, Amy Winehouse und Pete Doherty schätzen ihre Lieder.

Jetzt hat die 67-jährige neue Country-Songs über Donald Trump, häusliche Gewalt und Social Media veröffentlicht.

Wie Bourbon-Whiskey – Neues Album von Lucinda Williams

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