“Aryan Circle Germany” im Visier der Ermittler

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Rassistisch motivierte Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Verstoß gegen das Waffengesetz werden den Mitgliedern von „Aryan Circle Germany“ zur Last gelegt. Zwölf Wohnungen der rechtsextremistischen Vereinigung wurden durchsucht.

Die Sicherheitsbehörden sind am Dienstag in mehreren Bundesländern zu einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen Vereinigung ausgerückt. Wie das schleswig-holsteinische Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Flensburg mitteilten, richteten sich die Durchsuchungen gegen insgesamt zwölf Beschuldigte. Sie sollen die Vereinigung „Aryan Circle Germany“ gegründet haben, um rassistisch motivierte Körperverletzungen und Sachbeschädigungen zu begehen. Auch Verstöße gegen das Waffengesetz soll die Gruppierung demnach geplant haben.

Die Razzien liefen in Schleswig-Holstein sowie weiteren Bundesländern, die zunächst nicht genauer genannt wurden. Die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 57 Jahren sind den Angaben zufolge alle dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen und teilweise früher bereits durch rassistische Straftaten und Verstöße gegen das Waffengesetz aufgefallen. Laut Ermittlern traten die Verdächtigen als „Aryan Circle Germany“ auf, etwa indem sie sich mit entsprechenden Symbolen selbst fotografierten.

Die Behörden gehen davon aus, dass sie sich im Juli des vorigen Jahres im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg zu einer Gruppe mit dieser Bezeichnung zusammenschlossen und ermitteln daher nun wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der „Aryan Circle“ ist eine in den USA entstandene rassistische Gefängnis- und Straßengang.

Die Durchsuchungen dienten laut LKA und Staatsanwaltschaft der Suche nach Beweismitteln, mit denen sich die Vorwürfe untermauern lassen. Von Festnahmen war zunächst nicht die Rede.

AFP
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