Commerzbank bereitet sich auf weiteren Stellenabbau vor -Vorstandsmitglied

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Cerberus will zwei Vorstandsposten sowie Kostensenkungen und einen Strategiewechsel bei Deutschlands zweitgrößter Bank. Die Commerzbank hat die Forderung nach den Vorstandsmandaten bereits abgelehnt.

Auch Stefan Wittmann, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und Funktionaer der deutschen Gewerkschaft Verdi, kritisierte in der vergangenen Woche die Forderung des Top-Investors Cerberus nach Aufsichtsratsmandaten und weiteren Veraenderungen bei der Commerzbank.

FRANKFURT, 15. Juni – Die Commerzbank werde bei ihrer Strategieüberprüfung im August “deutlich” mehr Filialschließungen und Stellenabbau ankündigen, sagte ein Mitglied des Aufsichtsrats der Bank am Montag.

Wittmann gab einen Eindruck davon, was zu erwarten sei.

Die Commerzbank, die im vergangenen Jahr den Abbau von Tausenden von Arbeitsplaetzen angekuendigt hatte, sei derzeit dabei, weitere Kostensenkungen zu identifizieren und werde dies bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals im August bekannt geben.

“Das Vorgehen von Cerberus ist unhöflich und unangemessen”, sagte Wittmann gegenüber Reuters.

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Letztes Jahr sagte die Bank, sie werde die Zahl der Filialen von 1.000 auf rund 800 reduzieren. Sie sagte auch, sie werde an einigen Stellen 4.300 Stellen abbauen, aber 2.000 Stellen in “strategischen Bereichen” hinzufügen, was einem Nettorückgang von 2.300 Vollzeitstellen entspricht, was etwa 5,7% ihrer Belegschaft entspricht.

Eine Sprecherin der Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

“Es wird wesentlich mehr Filialschließungen und mehr Arbeitsplatzverluste geben als bisher angekündigt”, sagte er.

Seit Cerberus im Jahr 2017 einen Anteil von 5% erwarb, sind die Aktien der Commerzbank um rund 60% gefallen, da die sehr niedrigen Zinsen und der harte Wettbewerb die Entwicklung der Bank beeinträchtigten.

Die Bank, die sich nach einer Rettungsaktion während der letzten Finanzkrise immer noch teilweise im Staatsbesitz befindet, warnte im vergangenen Monat, dass ihr Ziel, im Jahr 2020 einen Gewinn zu erzielen, nun “sehr ehrgeizig” erscheint, nachdem sie im ersten Quartal einen Verlust gemacht hatte, da die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie die Rückstellungen für Kreditausfälle in die Höhe getrieben hatten.

In einem Brief an Cerberus wies der Aufsichtsrat der Commerzbank am Freitag die Forderungen des Investors nach den Vorstandsposten zurück.

“Wir haben keine freien Sitze”, sagte der Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Stefan Schmittmann in dem Schreiben aus Sicht von Reuters.

Die glatte Ablehnung der Nr. 1-Forderung von Cerberus dürfte den US-Investor weiter ermutigen, seinen Vorstoß fortzusetzen. Eine Cerberus nahe stehende Person sagte: “Die nächsten Schritte werden kommen”. (Bericht von Tom Sims und Patricia Uhlig Redaktion: Riham Alkousaa und Susan Fenton)

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