Das digitale Versorgungsunternehmen Tibber zielt auf den deutschen Stromeinzelhandelsmarkt ab

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Von Vera Eckert

FRANKFURT, 16. Oktober – Der deutsche Zweig des nordischen Digitalversorgers Tibber ist in den Stromeinzelhandelsmarkt eingetreten und bietet Lieferverträge an, die stündlich angepasst werden, um Schwankungen der Großhandelspreise Rechnung zu tragen.

Die deutschen Strombeschaffungspreise gehören zu den günstigsten in Europa, aber Endkunden zahlen einige der höchsten Preise in einem fragmentierten Markt mit einem hohen Prozentsatz an staatlichen Steuern und Gebühren.

“Wir haben diese Woche einen Stundensatz eingeführt, damit der Haushaltskunde Geld sparen kann”, sagte Geschäftsführerin Marion Noeldgen.

Tibber sagte auch, dass sein schlanker Betrieb es ihm ermöglichte, auf typische Vertriebserlöse zu verzichten und stattdessen eine monatliche Gebühr von 3,99 Euro pro Konto zu erheben.

Damit wäre das Angebot rund 20% günstiger als der Marktdurchschnitt.

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Der deutsche Markt wird von E.ON, Vattenfall und RWE angeführt, aber es gibt auch Hunderte kleiner Anbieter.

Branchendaten zeigen, dass der Anteil des Landes am deutschen Einzelhandelspreis von rund 31 Cent pro Kilowattstunde (kWh) 52% beträgt, wobei 25% für Beschaffung und Vertrieb und 23% für Netznutzungsgebühren verwendet werden.

Tibber sagt, es werde transparent sein über Großhandelspreise, Schwankungen, bei denen traditionelle Lieferanten nur teilweise weitergeben, um ihre Gewinne zu schützen.

Das Unternehmen ist in Schweden und Norwegen tätig und trat im Mai mit 10 Mitarbeitern in Deutschland ein.

Die Kunden benötigen intelligente Zähler, die in Deutschland noch nicht vorgeschrieben sind, um die Kontrolle über die Stundenpreise und einen Überblick über ihre tatsächliche Nutzung zu erhalten.

Schließlich ist auch vorgesehen, dass Benutzer mit intelligenten Zählern den Stromverbrauch ihrer Elektroautos oder Wärmepumpen auf günstigere Zeiträume umstellen können, um Geld zu sparen und gleichzeitig aggregierte Strommengen an lukrative Ausgleichsmärkte zu verkaufen. ($ 1 = 0,8484 Euro) (Berichterstattung von Vera Eckert, Redaktion von Kirsten Donovan)

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