Den Hedge-Fonds fehlt es an Überzeugung bezüglich der Ölaussichten: Kemp

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Das Äquivalent von 26 Millionen Barrel wurde von Hedgefonds und anderen Geldverwaltern in den sechs wichtigsten Futures- und Optionskontrakten in der Woche bis zum 23. Juni gekauft, nachdem in der Vorwoche 16 Millionen Barrel verkauft worden waren.

London (ots / PRNewswire) – Hedge-Fonds haben letzte Woche ihre optimistische Positionierung im Ölbereich erhöht und damit eine rückläufige Bewegung in der Woche zuvor rückgängig gemacht. Die minimalen Änderungen bestätigen jedoch die Richtungslosigkeit des Marktes seit Anfang Juni.

Von John Kemp

Der größte Teil des Anstiegs war eher auf den Abbau früherer rückläufiger Short-Positionen (-17 Millionen Barrel) als auf die Schaffung neuer bullischer Long-Positionen (+9 Millionen Barrel) zurückzuführen.

Letzte Woche gab es Nettokäufe von Brent (+16 Millionen Barrel), NYMEX und ICE WTI (+2 Millionen), US-Benzin (+5 Millionen) und europäischem Benzin (+5 Millionen), aber geringe Verkäufe von US-Diesel (-1 Millionen) .

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Portfoliomanager halten eine Position von 626 Millionen Barrel, gegenüber nur 282 Millionen, als der Volumenkrieg Ende März tobte und große Volkswirtschaften in den Stillstand gerieten. Dies ist jedoch nach wie vor ein deutlicher Rückgang gegenüber 970 Millionen Barrel zu Jahresbeginn.

Sie stehen auch im Einklang mit einer allmählichen Verbesserung der Raffineriemargen für Benzin und Diesel gegenüber ihren derzeit sehr niedrigen Werten.

Positionsänderungen entsprechen den Erwartungen für eine weitere wirtschaftliche Erholung nach der Sperrung des Coronavirus und der Produktionsbeschränkung durch die OPEC + – und US-Schieferölproduzenten.

Durch Short-Covering stieg das Verhältnis von Long- zu Short-Positionen von 3,8 auf 1 in der Vorwoche auf 4,2 zu 1 und auf den höchsten Stand seit Ende Januar (https://tmsnrt.rs/2CIr2sH).

Das niedrige absolute Positionsniveau, kleine wöchentliche Änderungen und moderate Long / Short-Verhältnisse lassen jedoch darauf schließen, dass Portfoliomanager von all diesen Trends nur wenig überzeugt sind.

Die Verteilung der Aufwärts- und Abwärtsrisiken ist derzeit zu breit und symmetrisch, als dass Anleger große Positionen aufbauen könnten.

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