Fernreisen erreichen neues Rekordniveau – Inlandsflüge weniger gefragt

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Laut dem Statistischen Bundesamt sind über 100 Millionen Menschen mit dem Flugzeug ins Ausland gereist. Bei Inlandsflügen hingegen konnte eine geringere Nachfrage verzeichnet werden.

Von deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr so viele Passagiere abgehoben wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, traten 2019 rund 124,4 Millionen Menschen eine Flugreise an. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 122,6 Millionen Fluggästen aus dem Jahr 2018 nochmals übertroffen.

Inlandsflüge werden seltener genutzt als noch vor zehn Jahren (minus 2,1 Prozent). Auch 2019 waren Flugreisen im Inland im Vorjahresvergleich mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 23,1 Millionen Fluggäste rückläufig. Flugziele im Ausland hingegen legten mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 101,3 Millionen Fluggäste erneut zu.

Im Vorjahr war der Anstieg bei der Zahl der Fluggäste allerdings deutlich höher ausgefallen. 2018 hatte es im Vorjahresvergleich ein Plus von 4,2 Prozent gegeben; 2019 betrug es nach Angaben der Statistiker nun 1,5 Prozent.

Dennoch stieg die Zahl der abfliegenden Passagiere nunmehr das zehnte Jahr in Folge. 2009 waren noch 90,8 Millionen Fluggäste von einem deutschen Hauptverkehrsflughafen gestartet. Das bedeutet ein Wachstum von 37 Prozent im Zehnjahresvergleich.

Getrieben wird das Wachstum vor allem vom Auslandsverkehr. Im Vergleich zum Jahr 2009 nahmen die Fluggastzahlen auf diesen Flugverbindungen dem Bundesamt zufolge um 50,8 Prozent zu.

 

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AFP
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