Für einen rassistischen Tweet: Deutscher Fußballbund in der Kritik

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Dem DFB ist auf Twitter ein Ausrutscher passiert – und wurde seitens der Follower mit Kritik aufgenommen. Die DFB-Meldung zum Thema Rassismus musste im Anschluss „in voller Länge“ veröffentlicht werden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf seinen unglücklich verkürzten Tweet zum Thema Rassismus Kritik und Vorwürfe geerntet und sich daraufhin noch einmal zu Wort gemeldet.

„Eure Kommentare sind berechtigt. Unser Tweet hat eine Aussage von Jimmy Hartwig verkürzt dargestellt und damit einen falschen Eindruck vermittelt“, schrieb der Verband am Freitagnachmittag in einer weiteren Antwort.

Der DFB hatte zum Thema Rassismus ein eigenes Online-Interview mit dem DFB-Integrationsbotschafter Hartwig geführt und dieses am Freitag auf Twitter zunächst in einer verkürzten Version und mit der Aussage veröffentlicht: „Wenn ihr im Stadion seid und hört diese Rufe, dann geht auf diese Leute zu und sagt denen: Wir wollen Fußball schauen!“

Zahlreiche Twitter-Nutzer hatten sich daraufhin gemeldet und den DFB dafür harsch kritisiert, dass der Beitrag das Rassismusproblem kleinrede. Eine Userin schrieb unter dem umstrittenen Tweet: „Nach dem Motto: Stör doch bitte nicht mein Stadionerlebnis mit deinem Rassismus – leb ihn doch bitte da aus, wo ich es nicht mitbekomme?“

 

Im zweiten Post verwies der Verband deshalb noch einmal explizit auf Hartwigs Statements „zum Thema Rassismus im Fußball in voller Länge“. „Wenn ihr rassistische Äußerungen im Stadion bemerkt, macht diesen Leuten klar, dass sowas weder im Fußball, noch in unserer Gesellschaft einen Platz hat, und/oder kontaktiert das Ordnungspersonal“, hieß es vom DFB weiter. Außerdem unterstrich Hartwig: „Rassismus darf keine Zukunft mehr haben. Wir sind alle gefragt. Rassismus hat in diesem Land nichts zu suchen. Und im Fußball auch nicht.“

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TRT Deutsch und Agenturen
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