Kein Spiel: Coronavirus lähmt die Schweizer Fussball-Liga

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Das Veranstaltungsverbot in der Schweiz zwingt auch die Fußball-Liga des Landes, Spiele bis auf weiteres einzustellen. Ob das Achtelfinale der Europa League zwischen FC Basel und Eintracht Frankfurt stattfinden wird, bleibt offen.

In der Schweiz sind wegen der Coronavirus-Epidemie alle Fußballspiele der 1. und 2. Liga für den März abgesagt worden. Das entschieden die 20 Clubs der Swiss Football League am Montag in Bern. Zuvor waren bereits der 24. Spieltag am vergangenen Wochenende sowie die Pokal-Viertelfinals in dieser Woche verschoben worden.

„Die Konsequenzen sind komplex. Wir prüfen derzeit die rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen“, kommentierte der CEO der Schweizer Fussball-Liga, Claudius Schäfer, über die Einstellung des Spielbetriebs. „Darin enthalten sind auch Fragen allfälliger Entschädigungen.“

Am Montag werde sich die Ligaspitze mit den Klubs treffen und Szenarien ausarbeiten, berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. „Mit Publikum zu spielen, geht offenbar nicht. Aber ohne geht auch nicht, wenn nur ein einziger Spieler eines Teams infiziert ist“, gab der Präsident des FC Sion, Christian Constantin, an. Er ziehe deshalb eine Beendigung der Meisterschaft in Erwägung. „Wir warten nun ab. Aber im Notfall würde ich einen Abbruch befürworten“, unterstrich Constantin.

Wenn das derzeit bis zum 15. März geltende Veranstaltungsverbot des Schweizer Bundesrates nicht verlängert wird, soll am 4. und 5. April wieder gespielt werden.

Ob das Europa-League-Achtelfinale von Eintracht Frankfurt am 19. März beim FC Basel stattfindet, blieb am Montag zunächst offen.

TRT Deutsch und Agenturen
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