Lufthansa-Aktionäre genehmigen deutsches Rettungspaket

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Da 80% der Flugzeuge der Lufthansa am Boden lagen, “haben wir kein Geld mehr”, sagte der Vorsitzende Karl-Ludwig Kley den Teilnehmern. “Wir leben von den Reserven, die wir beiseite legen” in guten Jahren. “Ohne Unterstützung droht in den nächsten Tagen eine Insolvenz.”

Die Aktionäre gaben die notwendige Mehrheit von mehr als zwei Dritteln, indem sie auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, die online mit nur einem Tagesordnungspunkt stattfand, mit 98,04% bis 1,96% stimmten.

FRANKFURT, Deutschland – Die Aktionäre der Lufthansa genehmigten am Donnerstag ein Rettungspaket in Höhe von 9 Milliarden Euro (11 Milliarden US-Dollar), mit dem die Bundesregierung einen Anteil von 20 Prozent übernehmen wird, nachdem das Management ihnen mitgeteilt hatte, dass der Fluggesellschaft das Geld ausgeht und die Nachfrage nach Flugreisen jahrelang zurückgegangen ist .

CEO Carsten Spohr sagte, dass die Fluggesellschaft und ihre derzeit 138.000 Mitarbeiter einer „neuen Normalität“ einer reduzierten Nachfrage ausgesetzt seien, die mehrere Jahre anhalten würde.

Die Bundesregierung könnte ihren Anteil erhöhen, um eine Übernahme von außen zu blockieren. Die Fluggesellschaft wird auch eine umfassende Umstrukturierung vornehmen, um ihre Kosten zu senken, da es voraussichtlich Jahre dauern wird, bis sich das Geschäft wieder normalisiert.

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Das Paket sieht vor, dass die Regierung einen Anteil von 20% über ihren Fonds zur wirtschaftlichen Stabilisierung übernimmt und zwei Sitze im Vorstand erhält. Kley sagte, die Regierung solle den Anteil so schnell wie möglich veräußern, sobald sich die Fluggesellschaft stabilisiert habe.

Thiele hatte zuvor Zweifel an seiner Zustimmung geäußert und das Unternehmen letzte Woche aufgefordert, zu warnen, dass das Paket in Gefahr sein könnte, und alle Aktionäre aufzufordern, ihre Stimmrechte auszuüben.

Das Unternehmen, dem auch andere Fluggesellschaften gehören, darunter Austrian Airlines und Swiss, schien auf dem richtigen Weg zu sein, um den Deal zu genehmigen, nachdem Großaktionär Heinz-Hermann Thiele der Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung mitgeteilt hatte, dass er dafür stimmen würde.

Stunden vor dem Treffen sagten Lufthansa und die UFO-Gewerkschaft, die das Kabinenpersonal vertritt, sie hätten sich auf einen Deal geeinigt, mit dem das Unternehmen bis Ende 2023 mehr als 500 Millionen Euro (554 Millionen US-Dollar) einsparen könne Vierjähriger Entlassungsschutz für das Kabinenpersonal.

In der Zwischenzeit hat die Exekutivkommission der Europäischen Union die Pläne Deutschlands gebilligt, zur Rekapitalisierung der Lufthansa im Rahmen des Rettungspakets beizutragen. Die Lufthansa hat sich verpflichtet, einige Slots an ihren Drehkreuzen in Frankfurt und München freizugeben.

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Moulson berichtete aus Berlin.

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Die untergehende Sonne beleuchtet die Heckflosse eines Lufthansa-Flugzeugs am Flughafen Frankfurt am Dienstag, 23. Juni 2020. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird am Donnerstag ihre jährliche Hauptversammlung abhalten. (AP Foto / Michael Probst)

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