Mitte-Links gewinnt Wahlen in Wien, kein Comeback für Strache

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BERLIN – Österreichs wichtigste Mitte-Links-Partei hat eine Regionalwahl in Wien gewonnen, bei der die rechtsextreme Freiheitspartei mehr als zwei Drittel ihrer Unterstützung verlor und ihr ehemaliger Vorsitzender, Heinz-Christian Strache, offenbar kein politisches Comeback schaffte.

Das vorläufige Endergebnis der Wahl vom Sonntag, einschließlich einer Schätzung der noch nicht ausgezählten Briefwahlstimmen, zeigte, dass die Mitte-Links-Sozialdemokraten mehr als 42% der Stimmen gewannen, leichte Zugewinne erzielten und die Position von Bürgermeister Michael Ludwig festigten, berichtete die Austria Presse Agentur.

Die Partei steht bundesweit in Opposition zu einer Koalition aus der konservativen Österreichischen Volkspartei von Bundeskanzler Sebastian Kurz und den Grünen, die beide auf rund 19% bzw. über 13% aufrückten.

Die Freiheitliche Partei, Kurz’ ehemaliger Partner in einer nationalen Regierung, die im vergangenen Jahr in einem Skandal zusammenbrach, sah ihre Unterstützung von knapp über 30% auf rund 8% einbrechen.

Im Mai 2019 veranlasste ein Video, das zeigt, wie der damalige Parteichef der Freien Partei, Strache, einem angeblichen russischen Investor Gefälligkeiten anbot, Kurz dazu, der nationalen Regierung den Stecker zu ziehen. Strache, der jegliches Fehlverhalten bestritt, wurde später aus der Freiheitlichen Partei ausgeschlossen.

Strache kandidierte bei den Wahlen in Wien mit einer neuen Partei, dem Team HC Strache, aber die vorläufigen Ergebnisse zeigten, dass sie höchstens 4 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte und damit unter den 5 % lag, die für einen Sitz in der lokalen Legislative erforderlich sind.

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