Oper trifft auf virtuelle Realität

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In Augsburg sollen Opernbesucher erstmals eine Inszenierung in einer interaktiven virtuellen Umgebung erleben. In „Orfeo ed Euridice“ blicken die Zuschauer mit einer Virtual-Reality-Brille in die Unterwelt.

Das Augsburger Staatstheater will bei einer Operninszenierung erstmals eine reale Inszenierung mit Virtual Reality (VR) mischen.

Bei der Aufführung der Oper „Orfeo ed Euridice“ von Christoph Willibald Gluck (ab 16. Mai) sollen rund 500 VR-Brillen an das Publikum verteilt werden. In mehreren Szenen sollen die Zuschauer dann die in dem Stück vorkommende Unterwelt per Computeranimation erleben.
Eine VR-Inszenierung in dieser Dimension ist nach Angaben des Staatstheaters in Deutschland neu. „In der Größenordnung hat es das noch nicht gegeben“, sagte Intendant André Bücker am Montag.

Drei Sequenzen der Operninszenierung, insgesamt etwa eine halbe Stunde lang, werde das Publikum per VR-Brille erleben. VR-Brillen sind insbesondere im Bereich der Computerspiele weit verbreitet. Seit einiger Zeit experimentieren Theater in Deutschland mit der VR-Technik.

DPA
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