Türkei und Österreich handeln mit Widerhaken wegen kurdisch-türkischer Zusammenstöße in Wien

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Steine ​​und Feuerwerk wurden geworfen. Solche Gewalt ist in Wien, wo es eine große türkische Minderheit gibt, selten.

Am Mittwoch kam es zu einer Schlägerei, nachdem die Türken eine kurdische Versammlung in Wien belästigt hatten, teilte die Polizei mit. Am Donnerstag und Freitag kam es nach Angaben der Polizei zu Zusammenstößen zwischen türkischen Gegendemonstranten und etwa 300 Personen, die an einer kurdischen Demonstration teilnahmen.

WIEN / ANKARA, 29. Juni – Österreich und die Türkei beschuldigten sich am Montag, unangemessen auf Zusammenstöße zwischen kurdischen und türkischen Demonstranten in Wien in der vergangenen Woche reagiert zu haben, was die Beziehungen weiter belastete.

“Österreichs Botschafter in Ankara wird in unser Ministerium eingeladen und über unsere Besorgnis informiert”, hieß es.

Sie beschuldigte die österreichischen Sicherheitskräfte, die türkischen Demonstranten „hart“ behandelt zu haben.

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Das türkische Außenministerium kritisierte nachdrücklich den Umgang Österreichs mit den Protesten, die es Gruppen vorwarf, die mit Militanten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Verbindung stehen.

“Wir sehen in Frankreich, wohin es führen kann, wenn die Integrationspolitik schief geht”, sagte Kurz.

Kurz teilte dem Sender Puls4 am Montagabend mit, dass er seinen restriktiven Migrationskurs fortsetzen werde, da Österreich sonst möglicherweise mit anderen, vergleichbaren importierten Konflikten zu kämpfen hätte.

Österreichs konservativer Bundeskanzler Sebastian Kurz, ein lautstarker Kritiker des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan, forderte ihn auf, sich nicht mehr einzumischen.

PKK-Kämpfer führen seit 1984 einen Aufstand gegen den türkischen Staat in einem Konflikt, bei dem mehr als 40.000 Menschen ums Leben kamen. Die PKK wird von der Türkei, der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung bezeichnet.

Am Montag zuvor hatte Außenminister Alexander Schallenberg gegenüber dem türkischen Botschafter “die klare Erwartung geäußert, dass er zur Deeskalation beiträgt, anstatt Kraftstoff ins Feuer zu schütten”, sagte das österreichische Außenministerium.

Österreich sagte, die Intervention der Polizei habe schlimmere Gewalt verhindert und sich verpflichtet, herauszufinden, wer hinter den Zusammenstößen steckt. Die Polizei nahm elf Personen fest und sieben Beamte wurden bei den Zusammenstößen verletzt, teilte das Innenministerium mit. (Berichterstattung von Francois Murphy in Wien und Daren Butler in Ankara; zusätzliche Berichterstattung von Kirsti Knolle, Redaktion von Jonathan Spicer, Gareth Jones und Sonya Hepinstall)

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