1. Mai: Kein Tag der Arbeit für viele Solo-Selbstständige – Top News

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Auch die beiden Musiker Titus Waldenfels und Bernie Maisberger gehören zu dieser Gruppe von Künstlern: Solo-Selbstständige und in Bedrängnis.

Aber mit Mut zu Neuem – gezwungenermaßen.

Die Corona-Krise trifft so gut wie alle Branchen.

Auch Musiker, Kabarettisten oder Schauspieler sind betroffen.

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Viele Solo-Selbständige und Kleinunternehmer kämpfen ums Überleben.

Bundesweit gibt es rund 1,6 Millionen Menschen in der sogenannten Kreativwirtschaft.

Viele von ihnen sind Künstler und Solo-Selbstständige – ohne eine finanzstarke Firma im Rücken.

Sie alle versuchen seit Wochen nicht unter die Räder zu kommen.

Eine Besserung ist noch nicht in Sicht.

Ihre zentrale Frage: Wann können wir endlich wieder auf einer Bühne stehen und Geld verdienen?

!

Titus Waldenfels ist als Künstler ein Solo-Selbstständiger.

Anfangs hat er noch auf finanzielle Soforthilfe gehofft, doch keine erhalten.

Denn diese wurde nur an Betriebe vergeben.

Doch auch Titus hat laufende Kosten wie Miete, Auto und Versicherungen.

Er ist froh, sich noch aus eigener Kraft über Wasser halten zu können.

Online-Konzerte können Geld einbringen – aber nicht ausreichend

Keine Almosen – auch online Eintritt für Auftritte nehmen

Existenzsorgen eines kleinen Theaters in Regensburg

Bedrohte Gastronomie betrifft auch Musiker

Schon im März hatten sie aus purer Not mit Wohnzimmerkonzerten begonnen.

Mittlerweile spielen sie auch im Grünen.

Online und ohne Publikum – aber mit Spendenaufruf.

Zwar sei klar, dass diese Hilfsgesten des Publikums nachlassen würden, aber, so Waldenfels: “Da ist eine Perspektive drin, dass das eine Erwerbstätigkeit ist, auch das Online-Spielen.

Nicht ausschließlich, aber als Zusatz.

Ein Desaster ist die Situation auch für Ecco Meineke.

Der Musiker ist normalerweise auf vielen Bühnen in Bayern zuhause.

Im Münchner Glockenbachviertel hat er ein kleines Büro, das zugleich eine Galerie ist.

Von einem Tag auf den anderen war auch er ohne Einkommen.

Die Corona-Krise trifft so gut wie alle Branchen.

Auch Musiker, Kabarettisten oder Schauspieler sind betroffen.

Viele Solo-Selbständige und Kleinunternehmer kämpfen ums Überleben.

Seit sechs Wochen steht der Kulturbetrieb mittlerweile still.

Die Künstler hängen in der Luft.

Ecco bietet außerdem inzwischen online auch Gesangsunterricht an.

Eine kleine staatliche Unterstützung wird allerdings bald dazukommen.

Mittlerweile ist klar, dass alle Solo-Selbständigen, die wie er in der Künstersozialversicherung versichert sind, drei Monate lang jeweils 1.

000 Euro erhalten.

Eine Summe die in einer so teuren Stadt wie München aber natürlich nicht ausreicht.

Fieberhaft sucht er seither nach neuen Einnahmequellen.

Auch er nutzt dafür das Internet.

Auf freiwillige Zahlungen will er sich aber dabei nicht beschränken.

Am liebsten nimmt er jetzt Live-Stream-Aufträge an, bei denen Zuschauer, wie bei einem Vor-Ort-Konzert, Eintritt zahlen müssen.

Das sei ja normal und fair.

1.

Mai: Kein Tag der Arbeit für viele Solo-Selbstständige

Ortswechsel nach Regensburg.

Gerade die oberpfälzer Metropole zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Theatern und Kleinkunstbühnen aus.

Das Statt-Theater ist beispielsweise eine Institution in der Stadt.

Die Kabarettistin Inge Faes und der Gründer des Theaters, Peter Nikisch, sorgen sich trotzdem immer mehr um die Existenz ihrer kleinen Bühne.

Gerade wenn man die Zahlen vor Corona und jetzt vergleiche.

Das Theater hat als Betrieb auch eine Soforthilfe erhalten.

Doch Faes stellt sich grundsätzlich die Frage, wie eine Kleinkunstbühne mit Abstandsregeln überhaupt funktionieren kann.

“Wir leben hier von der Nähe, hier drinnen zu spielen ist wunderbar.

Man ist mit dem Publikum wie in einer Glaskugel.

Es ist eine sehr dichte Atmosphäre und genau das ist ja in der jetzigen Zeit ganz enorm schwierig.

” Seit 35 Jahren gibt es das Statt-Theater mittlerweile.

Ein Ende im 36.

Jahr wäre “ganz ganz bitter, also nicht vorstellbar”.

Inge Faes probt gerade mit ihren Kollegen online ein neues Kabarett-Programm für die Zeit nach Corona.

Musiker Titus Waldenfels weist auch noch auf die zahlreichen Gasthäuser hin, die ja häufig auch die Bühnen für Livekonzerte mit Besuchern stellen.

Erlebnisse die durch die Online-Konzerte nicht einfach ersetzen werden könnten.

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