Autozulieferer ZF: “Kein Kommentar zu Stellenabbau in Bayern” – Top News

0

Auf BR-Anfrage wollte ZF den Brief nicht kommentieren.

Auch zu einem Zeitplan, bis wann und an welchen Standorten Stellen abgebaut werden sollen, äußerte sich ein Unternehmenssprecher nicht.

Nun wolle man schnellstmöglich mit der Arbeitnehmervertretung in Kontakt treten.

Umsatzeinbußen wegen des Brexits, ein schwächeres Wachstum in China im Jahr 2019 und nun die Corona-Krise: Nach Kurzarbeit plant der baden-württembergische Automobilzulieferer ZF einen drastischen Stellenabbau.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG will 12.

000 bis 15.

000 Stellen weltweit streichen, die Hälfte davon in Deutschland.

Das wurde am Donnerstagabend durch ein Schreiben des ZF-Vorstands an die Belegschaft bekannt.

Darin heißt es laut Nachrichtenagenturen, dass der Konzern “aus heutiger Sicht bis 2025 weltweit Kapazitäten anpassen” muss.

Der Vorsitzende des Betriebsrats bei ZF, Achim Dietrich, sagte der dpa, dass sie weiter auf Kurzarbeit setzten, “und wir kämpfen um jeden Beschäftigten”.

Der Vorstand habe im Gespräch mit ihm von einem Umsatzeinbruch von 25 Prozent über das Gesamtjahr gesprochen.

“Das sind acht Milliarden Euro”, erklärte Dietrich.

Die Geschäfte in den ersten drei Monaten 2020 seien gut gelaufen, der April dagegen sei “grottenschlecht gewesen”.

Der Betriebsrat habe auch erst am Mittwoch von dem Stellenabbau erfahren, sagte Gesamtbetriebsratssprecher Gunnar Flotow dem BR.

IG Metall Bayern und ZF-Betriebsrat sind sich einig: Nun brauche man Zeit, um die Aussagen des Managements zu bewerten und eine Position zu finden.

Das erklärten die Arbeitgebervertretungen im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

ZF: Kein Kommentar

Arbeitnehmervertreter beraten sich

Konzern mit zwölf Standorten in Bayern

Gewinneinbruch bereits 2019

Umsatzeinbußen wegen des Brexits, ein schwächeres Wachstum in China im Jahr 2019 und nun die Corona-Krise: Nach Kurzarbeit plant der baden-württembergische Automobilzulieferer ZF einen drastischen Stellenabbau.

Der Automobilzulieferer hat zehn weitere bayerische Standorte, unter anderem in Aschaffenburg, Unterschleißheim, Bayreuth, Nürnberg und Regensburg.

Die ZF Friedrichshafen AG beschäftigt weltweit rund 150.

000 Mitarbeiter, knapp 51.

000 davon in Deutschland.

Die Firma ist mit rund 4.

500 Mitarbeitern in Passau einer der größten Arbeitgeber.

In Schweinfurt beschäftigt ZF etwa 8.

500 Mitarbeiter.

Ende 2019 hatten sich Betriebsrat und die Standortleitung in Schweinfurt auf eine Beschäftigungsgarantie bis zum 31.

Dezember 2025 geeinigt.

Bis Ende 2022 sind betriebsbedingte Kündigungen bei ZF an den meisten Standorten ausgeschlossen.

Ende März hatte ZF mitgeteilt, dass aufgrund der Corona-Pandemie Teile von Produktion und Verwaltung kontrolliert heruntergefahren würden, um unter anderem auf die ausbleibende Nachfrage von Auto- und LKW-Herstellern zu reagieren.

Mit dem ZF-Gesamtbetriebsrat wurde Kurzarbeit vereinbart.

Diese Regelung gelte zunächst bis einschließlich Juni, teilte das Unternehmen damals mit.

“Wobei die Phase der Kurzarbeit sich danach richtet, zu welchem Zeitpunkt die Kunden von ZF ihre Werke wieder in Betrieb nehmen”, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die ZF Friedrichshafen AG produziert Systeme für die Mobilität von PKW, Nutzfahrzeugen sowie Industrietechnik.

Bereits 2019 gingen die Erlöse des Autozulieferers von 36,9 Milliarden auf 36,5 Milliarden Euro zurück.

!

Autozulieferer ZF: “Kein Kommentar zu Stellenabbau in Bayern”

Share.

Leave A Reply