Innovativ in der Corona-Krise – Top News

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Die Zwangspause nutzte Käfer zur Reorganisation und Analyse der Abläufe.

Denn im Alltagstrubel ist vor Betriebsblindheit niemand gefeit, auch Profis nicht.

Käfer erklärt das an der Beladung eines Lkw.

Lädt man zuerst die Möbel und zuletzt das Geschirr, muss erst der ganze Lkw entladen werden, bevor der Aufbau beginnen kann.

Macht man es umgekehrt, können die Logistiker bereits die Tische und Stühle stellen, während der Rest noch entladen wird.

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Der Oberhachinger Industriedesigner Alenko Franolic ist angetreten, den Wettbewerb zu gewinnen.

Zwei Schwachstellen herkömmlicher Maskenkonzepte hat er identifiziert: Bislang vergrößert jede Einwegmaske das Müllproblem.

Und für Kinder sind herkömmliche Masken viel zu groß.

Genau hier setzt Franolic mit seiner Maskenidee an.

Er produziert ein Maskengestell, das – einmal erworben – langfristig benutzbar ist.

Als Austauschfilter dient das gute, alte Papiertaschentuch.

Doppellagig in die Maske gelegt und per Druckknopf fixiert, reicht das aus fürs Schlange stehen im Supermarkt oder für den Friseurbesuch.

Nach Verlassen des öffentlichen Raumes wandern die Papiertaschentücher einfach in den Abfalleimer und werden bei Bedarf durch neue ausgetauscht.

Damit ist die Corona-Krise in diesem Fallbeispiel zum Innovationsbeschleuniger und Anstifter für Unternehmergeist geworden, findet Betriebswirtschafts-Professor Horst Wildemann von der TU München.

Unternehmer Franolic musste schnell eine Lösung für ein akutes Problem finden.

Die Corona-Krise habe seine Kreativität freigesetzt, meint Wildemann.

Die Krise führt auch dazu, dass die Menschen sich bereitwillig für Verhaltensänderungen entscheiden, weil sie gerade festgestellt haben, wie sehr ihnen dies geholfen hat, meint Prof.

Wildemann.

Idealerweise, wenn der Chef selber vorangeht, wie der Münchner Gastronom Michael Käfer.

Seine Feinkost-Gruppe geriet durch die Absagen aller Veranstaltungen und die anschließende Schließung aller Restaurants in kürzester Zeit in den Krisenmodus.

Der Blick auf die enormen wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Krise darf die positiven Aspekte nicht verdecken.

Denn die Krise wirkt als Innovationsbeschleuniger.

Drei Beispiele aus Bayern.

Mit der Corona-Krise kam die Schutzmaske und so wie es aussieht, wird sie noch lange bleiben.

Wo Nachfrage ist, entsteht in einer funktionierenden Volkswirtschaft auch passendes Angebot durch findige Unternehmer.

Der beobachtbare Wettlauf um die “Volksmaske” bestätigt diese Theorie eindrucksvoll.

Die Passauer ICU AG begleitet seit 20 Jahren ihre Kunden bis ans Ende der Welt.

Rund 350 Mitarbeiter an 16 internationalen Standorten helfen Unternehmen bei der Fachkräfteentsendung.

Globalisierung als Geschäftsmodell.

Der Corona-Lockdown sorgte da natürlich für einen katastrophalen Umsatzeinbruch von 95 Prozent.

Doch das Unternehmen hatte vorgesorgt und in den guten Jahren kräftig in IT-Lösungen investiert, etwa um Behördengänge zu automatisieren oder e-learning-Lösungen für weltweite Teamschulungen zu ermöglichen.

Drei Beispiele, ein Zwischenfazit: Die Coronakrise ist und war ein Stresstest für Unternehmen und Unternehmer.

Unabhängig von Branche, Größe und Geschäftsmodell ist das Krisenmanagement Chefsache.

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Krise als Innovationsbeschleuniger

Krise schafft Mut für Neues

Digitaler Aufbruch rettet Geschäftsmodelle

Die Kellner müssen nicht mit dem Geschirr warten, bis die Tische stehen, sondern werden so eingeteilt, dass sie gleich mit dem Eindecken beginnen können.

Zudem spart man Platz, weil kein Equipment lange zwischengelagert werden muss.

Klingt im ersten Moment vollkommen selbstverständlich, erfordert aber eine entsprechend angepasste Logistik aller Gewerke.

Weiter Begründungen und wohlfeile Argumente braucht es nicht, kommentiert Prof.

Wildemann diesen Mut Neues auszuprobieren.

Der Praxisschock habe zu einem nachhaltigen Perspektivenwechsel geführt.

Der Blick auf die enormen wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Krise darf die positiven Aspekte nicht verdecken.

Denn die Krise wirkt als Innovationsbeschleuniger.

Drei Beispiele aus Bayern.

Innovativ in der Corona-Krise

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