Lösung bei Reiserückerstattung: Fonds soll Geld absichern – Top News

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Der Urlaub war gebucht – doch Corona hat jegliche Reise ausfallen lassen.

Bis zum 14.

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Juni gilt weiterhin eine weltweite Reisewarnung.

Ungeklärt ist bislang die Erstattungslage für die gebuchten Ferien.

Nun gibt es eine Einigung mit dem Reiseverband.

Der kleine Benjamin aus Augsburg hatte sich schon so gefreut.

Seine Familie wollte in den Osterferien einen sonnigen Urlaub auf Malta verbringen.

Zehn Tage im Hotel, mit Pool, Strand, gutem Essen und Wellness für die Mama.

Knapp 2.

800 Euro hat die Pauschalreise gekostet.

Aber: Familie Engelhardt konnte nicht fliegen, weil das Coronavirus kam.

 !

Sofort nach der Absage hat sich die Augsburgerin darum gekümmert, das Geld für den ausgefallenen Urlaub zurückzuholen.

Doch nichts passierte.

Zuerst sei die Familie vertröstet worden.

“Dann kam das mit der Gutscheinlösung auf und da habe ich dann gleich eine Mail geschrieben, dass das für uns nicht in Frage kommt, weil wir das Geld dringend in dieser Zeit brauchen.

” Auf der Webseite habe sie die Auszahlung des Reiseguthabens beantragt.

Auch das habe sie schon vor zwei Wochen gemacht – und noch immer kein Geld erhalten.

Langes Warten auf Bestätigung der Stornierung

Kunden haben Anspruch, Geld zurückzufordern

Reiseverband drängt nun auf schnelle Fondslösung

Die Zukunft ist ungewiss

Lange hat es gedauert, berichtet Mutter Daniela Erhardt, bis der Reiseveranstalter den Urlaub offiziell storniert hat, obwohl es eigentlich wegen der offiziellen Reisewarnung schnell klar war, dass es nichts mehr mit der Reise werden wird.

Doch nun soll ein Fonds das Problem der Reisekostenrückerstattung lösen.

Der Deutsche Reiseverband, kurz DRV, hatte zwar auf die Gutscheinlösung gehofft, ist nun aber auch für einen Fonds.

Der Urlaub war gebucht – doch Corona hat jegliche Reise ausfallen lassen.

Bis zum 14.

Juni gilt weiterhin eine weltweite Reisewarnung.

Ungeklärt ist bislang die Erstattungslage für die gebuchten Ferien.

Nun gibt es eine Einigung mit dem Reiseverband.

Dabei sei die aktuelle Gesetzeslage klar, sagt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern.

Kunden von Reiseanbietern haben einen Anspruch darauf, ihr Geld zurückzufordern, wenn die Reise nicht stattfindet.

Die Kosten müssen umgehend, spätestens innerhalb von 14 Tagen, erstattet werden.

Falls der Veranstalter nicht zahlt, sollte der Kunde die Zahlung anmahnen und eine Frist setzen, rät die Juristin Halm.

So muss auch Familie Engelhardt aus Augsburg weiter hoffen, dass sie ihre Reisekosten von knapp 2.

800 Euro zurückbekommt.

Wann das sein wird, ist noch immer ungewiss.

Auch wie es mit Reisen ab Mitte Juni weitergeht, wenn die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgehoben sein sollte, ist noch unklar.

Wichtig sei es nur, dass der Fonds jetzt schnell komme, sagt Ralph Schiller vom DRV in München.

Dieser solle Kunden absichern.

Für die deutsche Reisebranche beziffert sich die Summe der bereits geleisteten Zahlungen auf sechs Milliarden Euro, wie der Verband schätzt.

“Die Reisebüros, deren Geschäft seit Monaten eingebrochen ist, sollen daraus befriedigt werden.

Grundsätzlich fordert die Verbraucherzentrale, dass Kunden von Reiseanbietern eine transparente und kulante Möglichkeit erhalten sollten, ihre Reise umzubuchen.

Egal ob Pauschal- oder Individualreise.

Lösung bei Reiserückerstattung: Fonds soll Geld absichern

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