Nachhaltiges Ostern: Tipps für bunte Feiertage ohne Plastik – Top News

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Artikel und Lebensmittel rund um Ostern sind hingegen oft in Plastik und Staniol verpackt.

Auch für Anna Dandekar ist das eine Herausforderung – sie lebt plastikfrei.

“Wenn jeder einfach ein bisschen schaut, wo er verzichten kann und, wo es ihm aber doch wichtig ist, dann ist eh schon viel gemacht”, sagt die Biochemikerin.

Ob Schokoosterhasen oder -Eier; viele Lebensmittel für die Feiertage sind in Plastik verpackt.

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Doch Ostern geht auch “zero waste”.

Mit ein paar wenigen Tipps werden die Feiertage nachhaltig.

Um 10 Uhr am Samstagvormittag macht sich Astrid Lamby in Regensburg auf den Weg zum Ostereinkauf.

Für sie ist es gar nicht so einfach, genug Lebensmittel für die Feiertage zu finden.

Denn die Familie der Logopädin lebt plastikfrei.

“Es gibt ganz wenige Ausnahmen, wo man verpackungsfrei nicht kriegt”, sagt Astrid Lamby.

“Aber das Meiste, das Gemüse kann man verpackungsfrei einkaufen.

Die Hafermilch für ihren Kaffee kommt nicht aus dem Tetrapak, sondern Anna setzt sie selber an.

Dafür braucht sie fünf Esslöffel Haferflocken, einen halben Liter Wasser und fertig ist die selbstgemachte Hafermilch.

Die eigene Herstellung macht es für sie sogar noch günstiger.

Anstatt fast zwei Euro kostet sie die Hafermilch nur ein paar Cent.

Bisphenol A zum Beispiel ist die weltweit am häufigsten verwendete synthetische Chemikalie zur Herstellung von Kunststoff und sie wurde bereits in menschlichem Blut nachgewiesen.

“Im Durchschnitt nimmt jeder eine ganze Scheckkarte an Plastik zu sich”, erklärt die Biochemikerin.

“Und das habe ich halt nicht.

Plastik in der Nahrung vermeiden

Plastikfreie Traditionspflege

Ostereinkauf “unverpackt”

Oft funktioniert das mit ganz einfachen Tricks, sagt Anna.

Ihr geht es dabei auch um ihre Gesundheit.

“Dieses ganze Verpackungsplastik sondert Stoffe ab, die im Essen landen und die wir dann zu uns nehmen”, erklärt Anna.

Ob Schokoosterhasen oder -Eier; viele Lebensmittel für die Feiertage sind in Plastik verpackt.

Doch Ostern geht auch “zero waste”.

Mit ein paar wenigen Tipps werden die Feiertage nachhaltig.

Astrid Lamby legt an Ostern Wert auf Tradition.

Deswegen will sie nach einem alten Familienrezept Bätzerl, Osterlämmer, backen.

Ihre Tochter Ingmarie hilft, die über 100 Jahre alten Formen mit Butter einzustreichen.

Sie sind Zeugnisse aus einer Zeit, in der es noch kein Plastik gab.

Denn der synthetische Kunststoff wurde erst 1907 erfunden.

Im Alltag ist plastikfrei leben für Anna Dandekar und ihren Freund Michael kein Problem.

An den Osterfeiertagen ist es schwieriger.

Alte Plastiktöpfe nutzt Astrid Lamby aber trotzdem weiterhin.

Denn sie wegzuschmeißen würde Müll verursachen.

So erlebt die Familie fast ein Ostern wie anno dazumal, wenn die Kinder dann noch Eier von den eigenen Hühnern anmalen.

Hübsch verpackte Schoko-Eier vermissen sie nicht.

“Wir achten schon selber drauf”, sagt Tochter Theresa Lamby.

“Deshalb wünschen wir uns jetzt nicht irgendwelche in Plastik verpackte Sachen oder so.

” Auch ihr Bruder Johannes weiß: “Wenn man sieht, es kann auch anders gehen, kann man’s auch anders machen.

“Oft, wenn man sich einen alten Film anschaut, sieht man bei Küchenszenen, dass Mehl oder Salz in einem Glas mit Schauferl verpackt waren.

Da kann man sich häufig Anregungen holen.

” Astrid Lamby

Ingmarie liebt es zu backen und dabei die Geschichten von früher zu erzählen.

“Mein Ur-Urgroßvater hatte ein Ausflugscafé in Donaustauf und da hat er für Ostern immer die Bätzerl gebacken”, erklärt sie.

Nachhaltiges Ostern: Tipps für bunte Feiertage ohne Plastik

Anna Dandekar macht es schon anders.

Sie erledigt ihren Ostereinkauf im Regensburger Unverpacktladen “füllgut”.

Schokohasen und -eier sucht sie hier vergeblich.

“Da muss man kreativ werden und selber machen”, sagt sie.

“Ich back’ eh gern, da passt das gut.

Astrid Lambys Oster-Bätzerl sind mittlerweile fertig.

Das Fell hat sie aus Ei-Schnee gefertigt.

In beiden Familien entstehen Osterüberraschungen ganz ohne Plastikverpackung und gemeinsam selbst gemacht.

Das gibt es in keinem Supermarkt zu kaufen.

Der wenige Müll, der entstanden ist, wird als Kompost wiederverwendet.

Klima und Umwelt freuen sich.

Für ihren Freund Michael möchte sie eine Osterüberraschung basteln, ohne unnötigen Müll zu produzieren.

Deswegen befüllt Anna eine alte Socke, bei der die zweite verloren gegangen ist und mit ein bisschen Geschick und Kreativität wird daraus ein Osterhase.

Plastikfrei zu leben kostet manchmal ein bisschen Mühe.

Wichtig ist, sich bereits vor dem Einkauf zu überlegen, was man genau braucht, um genug und richtige Gläser und Stoffbeutel für die einzelnen Zutaten mit in den Laden zu nehmen.

Außerdem kauft Anna dadurch nur so viel, wie sie wirklich braucht.

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