Nerds gegen Virus: Makerszene produziert Corona-Schutzausrüstung – Top News

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Hier sitzt Andreas Kopp und programmiert, was sein Gerät drucken soll.

Teile für Mund-Nasen-Schutz sind es heute, an anderen Tagen produziert er Bügel für Faceshields, Gesichtsschilde gegen Tröpfcheninfektion.

Schutzausrüstung gegen Corona, die jetzt dringend gebraucht wird, in der Krise.

Deutschlandweit haben sich Leute aus der Makerszene zusammen getan, Menschen, die mit moderner Technik experimentieren.

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Im großen Stil produzieren sie jetzt mit ihren 3D-Druckern Corona-Schutzausrüstung.

Ehrenamtlich, für jeden, der eine braucht.

“MakerVsVirus” steht an der Tür.

Es ist eine von vielen auf dem langen Gang in einem Rückgebäude im Münchner Schlachthofviertel.

Hinter ihr liegt Andreas Kopps Reich.

Ein kleiner Raum bis zur Decke vollgestopft mit Technik.

Eine Reihe 3D-Drucker ziert die linke Wand, rechts ein Lasercutter, angeschlossen an den Rechner.

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Rund 10.

000 Faceshields pro Tag, so schätzt die Initiative ihre deutschlandweite Produktionskapazität ein.

Andreas Kopp bringt die Teile aus seinem Lab zur zentralen Verteilstelle der Münchner MakerVsVirus.

Hier gibt Benjamin Lakeit normalerweise Rettungsschwimmerkurse.

Aber da das momentan nicht möglich ist, hat er die Schulungsräume der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft zum Logistikzentrum der Münchner MakerVsVirus-Bewegung umfunktioniert.

Die angelieferten Teile werden hier sortiert, verpackt und dann verteilt, an Krankenhäuser, Pflegeheime, Museen, Privatleute – an jeden, der Bedarf hat.

Und alles kostenlos.

6.

500 Freiwillige helfen mit gegen Corona

Produktion von Faceshields im großen Stil

Mund-Nasen-Schutz mit FFP2-zertifiziertem Stoff

Corona-Hilfe auf Spendenbasis

Normalerweise experimentiert Andreas Kopp hier mit verschiedenen Formen.

Er hält Seminare für Jugendliche und zeigt ihnen, was man mit einem 3D-Drucker alles machen kann.

Seit er erfahren hat, dass Schutzausrüstung gebraucht wird, sind seine Drucker im Dienst gegen die Krise.

Er ist einer von rund 6.

500 Makern, die sich deutschlandweit ehrenamtlich zusammen geschlossen haben, im Kampf gegen Corona.

Unter dem Hashtag MakerVsVirus koordinieren sie sich im Netz.

Jeder produziert in seinem privaten Lab, in Makerspaces oder zuhause, was er kann.

In jeder Stadt gibt es einen sogenannten Hub, eine Untergruppe, die die Produktion, Verpackung und Verteilung der Ausrüstung koordiniert.

Andreas Kopp ist für München zuständig.

Deutschlandweit haben sich Leute aus der Makerszene zusammen getan, Menschen, die mit moderner Technik experimentieren.

Im großen Stil produzieren sie jetzt mit ihren 3D-Druckern Corona-Schutzausrüstung.

Ehrenamtlich, für jeden, der eine braucht.

FFP2-zertifiziert bedeutet, dass der Stoff nicht nur verhindern soll, dass Viren vom Träger nach außen, sondern auch von außen zum Träger dringen.

Zwei Leute schneiden den Stoff, einer die Gummibänder, einer knotet sie, einer packt jeweils zwei Halterungen aus dem 3D-Drucker, ein Band und sechs Stoffstreifen zu einem Set zusammen.

1.

800 Sets sind schon produziert.

Das macht mehr als 10.

000 Masken.

Jeden Abend um 18:00 Uhr treffen sich die Freiwilligen, an manchen Tagen geht es bis Mitternacht.

Zwei Plastikteile, zwischen die ein beliebiger Stoff geklemmt werden kann, mit jeweils einem Gummiband, der das Ganze am Kopf festhält.

Fertig ist der Mundschutz, den die Makerszene für den schnellen Gebrauch entwickelt hat.

Seit die Bayerische Staatsregierung FFP2-zertifizierten Stoff zur Verfügung stellt, läuft in den Schulungsräumen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zusätzlich zur Logistik eine Maskenproduktion.

Der Stoff ist gespendet, doch den Großteil der Materialkosten tragen die Maker selbst.

Sie sind Idealisten, die Gutes tun wollen, auch wenn sie selber dafür zahlen müssen.

Mit dem Beginn der Massenproduktion ist das jedoch nur noch schwer zu stemmen.

Mit einem Spendenaufruf hoffen sie, einen Teil der Kosten decken zu können.

Aber auch wenn das nicht gelingen sollte, werde sie weiter machen, bis die Krise überwunden ist.

Nerds gegen Virus: Makerszene produziert Corona-Schutzausrüstung

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