Selb: Porzellanhersteller BHS Tabletop wartet weiter auf Hilfe – Top News

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Seit März laufen die Gespräche mit der Förderbank LfA, finanzielle Unterstützung hat der Porzellanhersteller BHS Tabletop aus Selb aber noch keine erhalten.

Das Unternehmen hat es in der Corona-Krise besonders hart getroffen.

Der Porzellanhersteller BHS Tabletop aus Selb (Lkr.

Wunsiedel) wartet nach wie vor auf finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise.

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Das sagte der Pressesprecher des Unternehmens auf BR-Anfrage.

Die Gespräche dauern nun schon seit März an.

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Frank Schroedter, der Sprecher von BHS Tabletop, sagt, dass sich das Vorgehen des Unternehmens als richtig erwiesen habe.

Zum einen sei es wichtig gewesen, sehr schnell und frühzeitig zu reagieren, da viele Verhandlungspartner an den Gesprächen beteiligt seien.

Andererseits sei der laute Appell notwendig gewesen, um ein Schlaglicht auf den Notstand in der Porzellanindustrie zu werfen.

Auch wenn die Porzellanhersteller in der Region ein wichtiger Arbeitgeber seien, stellten sie im Vergleich zur Automobilindustrie oder anderen Industriezweigen natürlich eine recht kleine Branche ohne große Schlagkraft dar.

Vorsitzender bittet im März Ministerpräsident Söder um Hilfe

BHS Tabletop richtet Schlaglicht auf die Porzellanindustrie

Kunden von BHS Tabletop leiden unter Corona-Pandemie besonders stark

Porzellanhersteller gehört seit der Corona-Krise der Serafin-Gruppe

Bereits im März hatte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Gerhard Schwalber, sich mit einem eindringlichen Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gewandt und um Hilfe gebeten.

Daraufhin hatte sich auf Betreiben der Staatskanzlei das Wirtschaftsministerium eingeschaltet.

Schon wenige Tage später hatten die Gespräche zwischen der LfA Förderbank Bayern, den Gesellschaftern und den Hausbanken des Unternehmens begonnen.

Sie dauern seither an.

Seit März laufen die Gespräche mit der Förderbank LfA, finanzielle Unterstützung hat der Porzellanhersteller BHS Tabletop aus Selb aber noch keine erhalten.

Das Unternehmen hat es in der Corona-Krise besonders hart getroffen.

Durch die Corona-Pandemie habe der Porzellanhersteller einen immensen Einbruch seiner Aufträge zu verzeichnen.

BHS Tabletop produziert vor allem für Gastronomie und Hotellerie, sowie zum Beispiel auch für Kreuzfahrtschiffe und Fluggesellschaften.

All diese Branchen haben in der Corona-Krise besonders zu leiden, was sich direkt in den Auftragsbüchern von BHS Tabletop niederschlug.

Dort arbeiteten die meisten Angestellten nach wie vor in Kurzarbeit, heißt es aus dem Unternehmen.

Im Zuge der Corona-Krise war BHS Tabletop zu einer hundertprozentigen Tochter der Serafin-Gruppe geworden.

Diese sichert dem Unternehmen auch weiterhin ihre volle Unterstützung zu.

Nach Aussage des Unternehmens reicht das jedoch nicht aus, um die durch die Corona-Krise entstandenen Ausfälle zu kompensieren.

Selb: Porzellanhersteller BHS Tabletop wartet weiter auf Hilfe

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