Streit um Landerechte: Welche Optionen die Lufthansa hat – Top News

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Durch die Übernahme der insolventen Air Berlin konnte die Lufthansa in den vergangenen Jahren ihre Slots vor allem in München aufstocken.

Und das im Prinzip auf alle Ewigkeit, wofür es in der Branche den Begriff “Großvaterrechte” gibt.

Zu Beginn der Woche hatte sich die Bundesregierung mit der Lufthansa auf ein milliardenschweres Hilfspaket geeinigt.

Doch Brüssel will dem Deal nur zustimmen, wenn die Fluggesellschaft Zugeständnisse macht – und wertvolle Landerechte abgibt.

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Auch wenn derzeit am Münchener Flughafen kaum Betrieb herrscht: Eigentlich ist der Airport im Erdinger Moos ausgebucht.

Die Fluggesellschaften sichern sich nämlich auf Jahre ihre Start- und Landerechte.

Dieser Prozess ist ein höchst kompliziertes Geflecht, in dem das Unternehmen Vorteile hat, das über möglichst viele der sogenannten Slots verfügt.

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Die Lufthansa wiederum will sich nur von drei Slots trennen, und zwar nur solange, bis die Staatshilfen zurückgezahlt sind.

In dieser Zeit könnten die entsprechenden Flugzeuge des Konzerns mit Lufthansa-Crews im sogenannten “Wet Lease” an das Unternehmen ausgeliehen werden, das die Slots übernimmt.

Lufthansa soll 20 “Slots” abgeben

Flugzeuge könnten teuer verliehen werden

Im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen soll die Lufthansa nach dem Willen Brüssels nun solche Rechte in Frankfurt und München abgeben.

Die Rede ist von 20 Slots.

Zu Beginn der Woche hatte sich die Bundesregierung mit der Lufthansa auf ein milliardenschweres Hilfspaket geeinigt.

Doch Brüssel will dem Deal nur zustimmen, wenn die Fluggesellschaft Zugeständnisse macht – und wertvolle Landerechte abgibt.

Allerdings wäre dies für die meisten Wettbewerber kein billiger Deal, da Lufthansa im Vergleich hohe Löhne und Sozialleistungen bezahlt, die der Ausleiher tragen müsste.

Wie dieser Streit ausgeht ist bislang noch völlig offen.

Streit um Landerechte: Welche Optionen die Lufthansa hat

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