Wegen Corona: Jeder Dritte will künftig weniger ausgeben – Top News

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Darauf folgt die „Anpassungsphase“, in der es darum ging, das Leben zu Hause angenehmer zu machen – etwa durch den Kauf von Spielekonsolen.

Nun beginne eine Phase, die sich wieder stärker dem wieder geöffneten stationären Handel zuwende.

Eine neue GfK-Studie hat eindeutige Ergebnisse zum Kaufverhalten während der Corona-Krise geliefert.

So plant jeder Dritte in Deutschland seinen Konsum in Zukunft einzuschränken.

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Außerdem habe der Online-Handel stark von der Krise profitiert.

Wie hat die Corona-Krise das Kaufverhalten der Menschen in Deutschland beeinflusst? Das haben Experten des Marktforschungsinstituts GfK in der Studie „Covid-19 Consumer Pulse“ untersucht.

Es zeigt sich: Das Konsumverhalten während einer Krise lässt sich in bestimmte Phasen unterteilen.

In der ersten Phase, der „Panikphase“ hätten die Menschen vor allem dringend benötigte Dinge, wie zum Beispiel Monitore und andere Ausrüstung für das Home Office gekauft.

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“Wir gehen davon aus, dass die Verbraucher in nächster Zeit sehr bedarfsorientiert einkaufen werden”, erläuterte GfK-Expertin Petra Süptitz.

“Aufgeschobene und weiterhin notwendige Käufe werden nachgeholt.

” Darunter seien auch Produkte, die stärker an Einzelhandelsgeschäfte gebunden seien, “wie beratungsintensive Elektrogroßgeräte wie Einbaugeräte, aber auch Smartphones, Fernseher, höherwertige Elektrokleingeräte wie Kaffeevollautomaten oder auch Babyausstattung”.

Käufer suchen nach Beratung im Einzelhandel

70 Prozent der Deutschen haben im April online eingekauft

Wirtschaftlich heikle Lage schränkt Konsum in Zukunft ein

Handel muss kreative Lösungen liefern

“Das neue ‘Normal’ wird durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und knappere Verbraucherbudgets gekennzeichnet sein”, führte GfK-Expertin Süptitz aus.

“Darauf werden sich Händler und Hersteller einstellen müssen.

” Jeder Dritte glaubt der Befragung zufolge, dass sich seine finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern werde.

Ein Viertel wolle auf den eigentlich geplanten Urlaub verzichten, sieben Prozent wollen den Kauf von Kleidung, Autos und Luxusgütern verschieben.

Eine neue GfK-Studie hat eindeutige Ergebnisse zum Kaufverhalten während der Corona-Krise geliefert.

So plant jeder Dritte in Deutschland seinen Konsum in Zukunft einzuschränken.

Außerdem habe der Online-Handel stark von der Krise profitiert.

Und dennoch hat der Online-Handel stark von der Corona-Krise profitiert.

So hätten laut der Studie im April 70 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einen Online-Einkauf getätigt.

Weitere Internet-Käufe planen die Deutschen etwa bei Elektronikartikeln oder Gartenwerkzeugen.

GfK-Daten aus China zeigten, dass sich der stationäre Handel nach Ende der Krise zwar langsam erhole, aber nach wie vor 23 Prozent unter dem Vorjahr liege.

Dennoch bietet die Krise den Händlern auch Chancen.

Die Konsumexperten von GfK gehen davon aus, dass Verbraucher künftig bewusster einkaufen werden.

Kunden erwarten der Befragung zufolge kreative Lösungen von den Händlern, zum Beispeil neue und digitale Angebote wie Click & Collect, Online-Beratung, Lieferservices oder verschiedene Zahlungsmethoden, sowie ein durchdachtes Hygienekonzept.

Petra Süptitz schlug den Einzelhändlern außerdem vor, verstärkt auf digitale Apps und Medien zur Kundenkommunikation zu setzen – um etwa kontinuierlich über Zeiten mit wenig Kundschaft oder eben Stoßzeiten zu informieren, sodass beim Einkaufen die Abstandsregeln besser eingehalten werden können.

Wegen Corona: Jeder Dritte will künftig weniger ausgeben

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