Abell 2384: Die Brücke zwischen zwei Galaxienhaufen biegen

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Vor mehreren hundert Millionen Jahren kollidierten zwei Galaxienhaufen und durchfuhren sich dann gegenseitig.

Dieses gewaltige Ereignis setzte aus jedem Galaxienhaufen eine Flut von heißem Gas frei, das eine ungewöhnliche Brücke zwischen den beiden Objekten bildete.

Diese Brücke wird nun von Teilchen zertrümmert, die von einem supermassiven Schwarzen Loch weggetrieben werden.Galaxienhaufen sind die größten Objekte im Universum, die durch die Schwerkraft zusammengehalten werden.

Sie enthalten Hunderte oder Tausende von Galaxien, riesige Mengen von mehrere Millionen Grad heißem Gas, das im Röntgenlicht leuchtet, und riesige Reservoire unsichtbarer dunkler Materie.Das als Abell 2384 bekannte System zeigt die gigantischen Strukturen, die entstehen können, wenn zwei Galaxienhaufen kollidieren.

Eine überhitzte Gasbrücke in Abell 2384 ist in diesem zusammengesetzten Bild aus Röntgenstrahlen des Röntgenobservatoriums Chandra der NASA und des XMM-Newton der ESA (blau) sowie des Giant Metrewave Radio Telescope in Indien (rot) zu sehen.

Diese neue Mehrwellenlängenansicht zeigt die Auswirkungen eines Jets, der von einem supermassiven Schwarzen Loch im Zentrum einer Galaxie in einem der Galaxienhaufen weggeschossen wird.

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Der Strahl ist so stark, dass er die Form der Gasbrücke verbiegt, die sich über 3 Millionen Lichtjahre erstreckt und die Masse von etwa 6 Billionen Sonnen hat.Eine beschriftete Version des Bildes zeichnet die Form der Brücke nach, markiert die Position des supermassiven Schwarzen Lochs und zeigt, wo der Strahl das heiße Gas in der Brücke an der Kollisionsstelle seitwärts drückt.

Die Funkkeule, die das Ende jedes Jets markiert, ist ebenfalls dargestellt.

An der Kollisionsstelle fanden die Astronomen Hinweise auf eine Schockfront, ähnlich einem Schallknall eines Überschallflugzeugs, die das Gas heiß halten und seine Abkühlung zur Bildung neuer Sterne verhindern kann.Die Radioemission erstreckt sich etwa 1,2 Millionen Lichtjahre vom Schwarzen Loch im Norden und etwa 1,7 Millionen Lichtjahre im Süden.

Auch die nördliche Funkemission ist schwächer als die südliche.

Diese Unterschiede könnten durch die Verlangsamung der Funkemission nach Norden durch den Aufprall des Jets mit….

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