Ärzte warnen: Kawasaki-Symptome bei Kindern mit Covid-19 – Top News

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Ärzte aus Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz berichten, dass sie neuerdings vermehrt Kleinkinder intensivmedizinisch behandeln müssen, die starke Entzündungsreaktionen zeigen.

Die Zahl der jungen Patienten sei gering, aber höher als sonst.

In Paris wird von 15 Kindern berichtet, in London wurden bisher zehn Kinder behandelt.

Auf Intensivstationen in Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz gibt es mehr Fälle von Kindern mit starken Entzündungsreaktionen, die dem Kawasaki-Syndrom ähneln.

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Deutschland ist bisher nicht betroffen.

Bisher haben sich nur vergleichsweise wenige Kinder mit dem Coronavirus infiziert.

Laut Robert-Koch-Institut sind es in Deutschland 10.

000 gemeldete Fälle von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

114 Kinder mussten stationär behandelt werden.

Bei den meisten betroffenen Kindern war der Verlauf mild.

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Auch in München zeigte ein Junge nach Covid-19-Infektion eine überschießende Entzündungsreaktion, die gut behandelt werden konnte.

Der Junge ist jetzt wieder wohlauf, so André Jakob, Oberarzt der Abteilung Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin am Klinikum Großhadern.

Er leitet deutschlandweit die größte Forschungseinheit zum Kawasaki-Syndrom.

Kinder müssen intensivmedizinisch behandelt werden

Ein Münchner Junge mit starken Entzündungen nach Covid-19

Das Kawasaki-Syndrom führt zu Fieber und Atemwegsproblemen

Covid-19 und das Kawasaki-Syndrom haben Gemeinsamkeiten

Bisher unklar, ob die Kinder am Kawasaki-Syndrom erkrankt waren

In Deutschland gibt es bisher keine vergleichbaren Berichte

Überschießende Entzündungsreaktion kann das Herz angreifen

Üblicherweise haben Kinder mit Covid-19 kaum Symptome

Falls Symptome auftreten, sofort ärztlichen Rat einholen

Auf Intensivstationen in Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz gibt es mehr Fälle von Kindern mit starken Entzündungsreaktionen, die dem Kawasaki-Syndrom ähneln.

Deutschland ist bisher nicht betroffen.

Das Kawasaki-Syndrom ist eine akute Erkrankung, bei der Gefäße der kleinen und mittleren Arterien und viele Organe entzündet sind.

Zuerst kommt es zu hohem Fieber, das ohne Therapie etwa zehn Tage anhält.

Die meisten Kinder haben eine rote Erdbeerzunge, einen Hautauschlag und niedrigen Blutdruck.

Auch Bauchschmerzen, Darmprobleme und Husten können auftreten.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa neun von 100.

000 Kindern unter fünf Jahren an dieser “Multi-System-Entzündung” mit grippeähnlichen Symptomen.

Die Ursache für diese seltene Kinderkrankheit ist unbekannt.

Covid-19 und das Kawasaki-Syndrom haben einige gemeinsame Merkmale wie beispielsweise Atemwegsprobleme und die überschießenden Entzündungsreaktionen, weshalb sich die Frage nach Berührungspunkten stellt.

Britische Ärzte berichten, dass die Kinder “extrem krank” gewesen seien.

Einige von ihnen seien positiv auf Covid-19 getestet worden, andere aber auch nicht.

Deshalb ist bisher völlig unklar, ob aus einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus eine Erkrankung am Kawasaki-Syndrom folgen könnte oder ob überhaupt ein Zusammenhang besteht.

Ärzte warnen: Kawasaki-Symptome bei Kindern mit Covid-19

Der heftige Krankheitsverlauf bei Kindern in anderen europäischen Ländern wird hierzulande in dieser Art nicht beobachtet.

In Paris berichtet der französische Gesundheitsminister von 15 Kindern aller Altersstufen, die Symptome wie Fieber, Beschwerden im Verdauungstrakt und Gefäßentzündungen hatten, die eine Herzschwäche verursachen können.

Bisher ist kein Kind daran gestorben.

Außerdem wurden aus Spanien, Italien und der Schweiz solche Erkrankungen bei Kindern gemeldet.

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