Astronomen entdecken einen Planeten, der nie war

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Was die Astronomen für einen Planeten jenseits unseres Sonnensystems hielten, ist jetzt scheinbar aus dem Blickfeld verschwunden, was darauf hindeutet, dass das, was als einer der ersten Exoplaneten angekündigt wurde, der jemals mit direkter Bildgebung entdeckt wurde, wahrscheinlich nie existiert hat.Zwei Astronomen der University of Arizona kommen zu dem Schluss, dass das Hubble-Weltraumteleskop der NASA stattdessen eine sich ausdehnende Wolke aus sehr feinen Staubpartikeln von zwei eisigen Körpern beobachtete, die ineinander krachten.

Hubble kam zu spät, um Zeuge der mutmaßlichen Kollision zu werden, hat aber möglicherweise deren Folgen eingefangen.

Der vermisste Planet wurde zuletzt gesehen, als er den 25 Lichtjahre entfernten Stern Fomalhaut umkreiste.”Diese Kollisionen sind äußerst selten, und deshalb ist es eine große Sache, dass wir tatsächlich Beweise für eine solche Kollision zu sehen bekommen”, sagte Andras Gaspar, ein Assistenz-Astronom am Steward Observatory der Universität von Arizona und Hauptautor einer Forschungsarbeit, in der die Entdeckung angekündigt wurde.

Wir glauben, dass wir mit dem Hubble-Weltraumteleskop der NASA zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, um Zeuge eines so unwahrscheinlichen Ereignisses zu werden”.”Das Fomalhaut-Sternsystem ist das ultimative Testlabor für all unsere Ideen darüber, wie sich Exoplaneten und Sternensysteme entwickeln”, fügte George Rieke, ein Regents Professor für Astronomie am Steward Observatory, hinzu.

Wir haben Beweise für solche Kollisionen in anderen Systemen, aber in unserem Sonnensystem wurde noch nie eine solche Größenordnung beobachtet.

Dies ist eine Blaupause dafür, wie sich die Planeten gegenseitig zerstören”.Der vermutete Exoplanet mit dem Namen Fomalhaut b wurde erstmals 2008 angekündigt, basierend auf Daten aus den Jahren 2004 und 2006.

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Er war in den mehrjährigen Beobachtungen von Hubble deutlich sichtbar, was zeigte, dass es sich um einen beweglichen Punkt handelte.

Bis dahin wurden Beweise für Exoplaneten meist durch indirekte Nachweismethoden hergeleitet, wie z.B.

subtile hin- und hergehende stellare Wobbelungen und Schatten von Planeten, die vor ihren Sternen vorbeiziehen.Im Gegensatz zu anderen direkt abgebildeten Exoplaneten ergaben sich bei Fomalhaut b jedoch Rätsel.

Das Objekt war hell im sichtbaren Licht – höchst ungewöhnlich für einen….

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