Astronomen finden Formel für unterirdische Ozeane in Exomoonen

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Astronomen finden Formel für unterirdische Ozeane in ExomoonenBisher konzentrierte sich die Suche nach außerirdischem Leben auf Planeten in einer Entfernung von ihrem Stern, auf denen flüssiges Wasser auf der Oberfläche möglich ist.

Aber innerhalb unseres Sonnensystems scheint sich der größte Teil des flüssigen Wassers außerhalb dieser Zone zu befinden.

Monde um kalte Gasriesen werden durch Gezeitenkräfte über den Schmelzpunkt hinaus erhitzt.

Das Suchgebiet in anderen Planetensystemen vergrößert sich also, wenn wir auch Monde berücksichtigen.

Forscher von SRON und RUG haben nun eine Formel gefunden, um die Präsenz und Tiefe der unterirdischen Ozeane in diesen “Exomoonen” zu berechnen.Auf der Suche nach außerirdischem Leben haben wir bisher hauptsächlich erdähnliche Planeten in einer Entfernung von ihrem Mutterstern betrachtet, wo die Temperatur zwischen dem Gefrier- und dem Siedepunkt von Wasser liegt.

Aber wenn wir unser eigenes Sonnensystem als Beispiel nehmen, sehen Monde vielversprechender aus als Planeten.

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Enceladus, Europa und etwa sechs weitere Monde von Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun beherbergen möglicherweise einen unterirdischen Ozean.

Sie alle befinden sich weit außerhalb der traditionellen bewohnbaren Zone – an der Oberfläche ist es buchstäblich eiskalt, aber die Gezeiteninteraktion mit ihrem Gastplaneten heizt ihr Inneres auf.Mit den Monden, die in die Gleichung eingehen, gewinnen Exoplanetenjäger wie das künftige PLATO-Teleskop, an dem SRON ebenfalls arbeitet, ein Jagdrevier für die Suche nach Leben.

Wenn Astronomen einen so genannten Exomonen finden, ist die Hauptfrage, ob flüssiges Wasser möglich ist.

Forscher des SRON Netherlands Institute for Space Research und der Universität Groningen (RUG) haben jetzt eine Formel abgeleitet, die uns sagt, ob es einen unterirdischen Ozean gibt und wie tief er ist.”Nach der gebräuchlichsten Definition hat unser Sonnensystem zwei Planeten mit einer bewohnbaren Oberfläche: Erde und Mars”, sagt Hauptautor Jesper Tjoa.

Nach einer ähnlichen Definition gibt es etwa acht Monde mit potenziell bewohnbaren Bedingungen unter ihrer Oberfläche.

Wenn man das auf andere Planetensysteme ausdehnt, könnte es viermal so viele bewohnbare Exomoonen wie Exoplaneten geben”.

Mit diesem….

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