Bild: Power-Handschuh

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Raumspaziergänge sind eine riskante Angelegenheit und das Tragen eines Raumanzugs, der vor dem Vakuum außerhalb unserer Atmosphäre schützt, ist umständlich.

Dieser Handschuh ist ein Mockup-Konzept für Astronauten, das den fünf Fingern zusätzliche Funktionen verleiht.Wenn die Menschheit das Universum erforscht, werden wir Hand in Hand mit Robotern arbeiten, die vorwärts kundschaften, Landeplätze vorbereiten und an Orte gehen, die für Menschen zu gefährlich oder unpraktikabel sind.

Die Handschuhe auf diesem Foto sind ein unabhängiges Projekt der französischen Firma Comex und der Designerin Agatha Medioni, das auf Materialien aus der von der ESA finanzierten Aktivität Pextex basiert, um neuartige Materialien für Raumanzüge für den Mond zu entwickeln.Die Handschuhe haben neben dem Schutz der Hände eines Astronauten vor Unterdruck drei zusätzliche Funktionen.

Sie können eingesetzt werden, um eine Marsdrohne oder einen Lunarrover allein mit Gesten zu steuern.

Sie verfügen über ein integriertes Laserlicht, das Entfernungen messen oder Objekte anvisieren kann.

Schließlich verfügen die Materialien über eine Anzeige, die den Status der Lieferungen wie z.B.

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den Sauerstoffgehalt anzeigt.

Aktuelle Raumanzüge haben dieses Display am Oberkörper, und die Astronauten benutzen einen Spiegel am Handgelenk, um es sehen zu können.Künftige Missionen werden darauf abzielen, eine permanente Präsenz auf dem Mond zu etablieren, und neue Raumanzüge würden länger und häufiger eingesetzt werden als die aus der Apollo-Ära.Das Pextex-Projekt zielt darauf ab, fortschrittliche Textilien für Raumanzüge in Europa zu identifizieren und zu testen.

Die Kleidungsstücke sind nahezu luft- und wasserdicht, können Temperaturunterschiede von +120°C bis -170°C aushalten, während sie den Astronauten durch die Isolierung vor Hitze und Strahlung sicher halten und stark genug sind, um dem abrasiven Mondstaub zu widerstehen – all das, während sie dem Menschen im Inneren maximale Bewegungsfreiheit lassen, um seine Arbeit zu erledigen.Zu den Bonus-Merkmalen eines zukünftigen europäischen Raumanzugsmaterials könnten Selbstreparatur, Energieernte, integrierte Sensoren, Robotersteuerung und Displays gehören.

Die Materialien für das Pextex-Projekt werden mit den Partnerorganisationen in Frankreich (Comex), Deutschland (DITF) und Österreich (Österreichisches Weltraumforum, OeWF) getestet und haben eine Laufzeit von zwei Jahren.Image: Power glove.

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