Biologen untersuchen, warum der süße Geschmack zuckerhaltiger Lebensmittel nachlässt, wenn sie kühl sind

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sugarIst Ihnen schon einmal aufgefallen, wie ein Bissen warmer Kirschkuchen Ihren Mund mit Süße füllt, aber dasselbe Stück direkt aus dem Kühlschrank kommt, ist nicht annähernd so verlockend.

Wissenschaftler wissen, dass dieses Phänomen wahr ist, aber der Mechanismus dahinter ist nur unzureichend verstanden.Nun hat der an der UC Santa Barbara ausgezeichnete Professor Craig Montell, der sich mit Fruchtfliegen beschäftigt, einen Prozess entdeckt, der für dieses Vorkommen verantwortlich ist.

Montells Team, zu dem Qiaoran Li, Nicolas DeBeaubien und Takaaki Sokabe gehören, stellte fest, dass kühle Temperaturen den Reiz der Süße unterdrücken.

Diese Bedingungen beeinträchtigten jedoch nicht die Zuckerneuronen selbst.

Vielmehr wirkten sie über andere Sinneszellen über ein Protein, das ursprünglich entdeckt wurde, um Licht im Auge wahrzunehmen.

Trotzdem wird die Wahrnehmung von Kühle in zuckerhaltigen Lebensmitteln durch Licht nicht verändert.

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Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Current Biology.”Die Attraktivität von Lebensmitteln wird durch mehr als nur die chemische Zusammensetzung beeinflusst”, sagte Montell, der Duggan-Professor in der Abteilung für Molekular-, Zell- und Entwicklungsbiologie.

Wir wissen bereits, dass kühle Temperaturen die Köstlichkeit der Süße beim Menschen verringern”.

Er und seine Kollegen fragten sich, ob dies auch auf Fruchtfliegen zutreffe, und wenn ja, welche Mechanismen zugrunde liegen.Das Team fand einen signifikanten Unterschied im Interesse der Fruchtfliegen an der Fütterung zwischen 23 Grad Celsius (73,4° Fahrenheit) und 19° C (66,2° F).

Sie haben jedoch trotz der Verhaltensänderung keinen Unterschied in der Aktivität der Neuronen der Fliegen gemessen, die den süßlichen Geschmack wahrnehmen.

“Da die Temperatur nicht direkt auf die Zuckerneuronen wirkt, muss sie sich auf einige andere Zelltypen auswirken, die dann indirekt die Neigung zum Zuckerverzehr beeinflussen”, bemerkte Montell.Fruchtfliegen erkennen Zucker mit einer Art von Geschmacksneuron.

Bitter wird von einer anderen Art von Neuronen wahrgenommen, und mechanosensorische Neuronen erkennen die Beschaffenheit von Lebensmitteln, wie z.B.

Härte.

Allerdings ist das Temperaturempfinden nicht ganz so einfach.

Beides….

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