Chinesische Astronomen stellen Gammastrahlen-Emission von zwei sternbildenden Galaxien fest

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Astronomen der Universität Nanjing in China haben Gammastrahlenemissionen von zwei sternbildenden Galaxien mit den Bezeichnungen M33 und Arp 299 entdeckt. Das Ergebnis, das in einem am 17. März auf arXiv.org veröffentlichten Papier ausführlich beschrieben wird, könnte hilfreich sein, um das Wissen über den Ursprung der sehr hochenergetischen Emission in Galaxien zu verbessern.

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Es wird angenommen, dass die Gammastrahlung in Galaxien das Ergebnis der Wechselwirkung der kosmischen Strahlung mit dem interstellaren Gas ist. Sternbildende Galaxien sind riesige Reservoire kosmischer Strahlung und könnten daher für Studien der extragalaktischen Gammastrahlenemission von entscheidender Bedeutung sein. Die Liste der bekannten, in Gammastrahlen nachgewiesenen sternbildenden Galaxien ist jedoch noch relativ kurz, weshalb es für Astronomen von großer Bedeutung ist, neue Galaxien zu finden und diese im Detail zu untersuchen.

Nun berichtet ein Astronomenteam unter der Leitung von Shao-Qiang Xi über die Entdeckung von zwei sternbildenden Galaxien in der Gammastrahlung. Die Entdeckung wurde im Rahmen einer systematischen Suche nach möglicher Gammastrahlenemission von Galaxien in der IRAS Revised Bright Galaxies Sample gemacht, wobei Daten des NASA-Raumschiffs Fermi verwendet wurden.

“Wir haben unsere Mustergalaxien aus der IRAS Revised Bright Galaxies Sample ausgewählt, wobei die 15 IR-hellen Galaxien, die mit Fermi-LAT in Gammastrahlen nachgewiesen wurden und im Fermi-LAT Fourth Source Catalog aufgeführt sind, nicht berücksichtigt wurden. Wir führten die Standardsequenz der Analyseschritte für jede Galaxie durch, was zur Entdeckung von zwei neuen Gammastrahlungsquellen führte, die räumlich mit M33 und Arp 299 zusammenfallen”, schrieben die Astronomen in der Arbeit.

M33, oder Messier 33 (auch bekannt als Triangulum-Galaxie) ist die drittgrößte Galaxie der Lokalen Gruppe. Es befindet sich etwa 2,73 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Triangulum. Die Forscher maßen einen Fluss von etwa 1,28 Perg/cm2/s im Energiebereich von 0,1 – 100 GeV. Dieser Wert weist auf eine Leuchtkraft von etwa 1,1 Duodezillionen erg/s hin.

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