Corona-Shutdown lässt Erdbebenforscher besser hören – Top News

0

Unser Planet ist durch Corona stiller geworden.

Man muss sich die Erde wie einen Teich vorstellen, in den man einen Stein wirft.

Die Wellen breiten sich nach allen Seiten aus.

Und so ist es auch bei unserer Erde.

Jede Erschütterung – auch ganz kleine – erzeugen Wellen, die man mit sogenannten Seismographen messen kann.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Auch an Weihnachten ist bei einigen Stationen mehr Ruhe zu erkennen.

Diese liegen allerdings eher in oder nahe bei Städten.

Dort sind weniger Menschen unterwegs und die Unternehmen mit Maschineneinsatz arbeiten nicht.

Dadurch entsteht Ruhe.

Auf der Zugspitze ist dieser Unterschied nicht so extrem, da sich dort normalerweise an Weihnachten viele Skifahrer und Ausflügler tummeln.

Mit Corona kam die Ruhe.

Weniger Menschen sind unterwegs, Firmen arbeiten weniger und der Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel wurde zwischenzeitlich ausgedünnt.

Ein Nebeneffekt dieser Ruhe ist, dass man besser in die Erde hineinhören kann.

In der Coronakrise ist durch die Ausgangsbeschränkungen Ruhe eingekehrt.

So können sogar die Erdbebenforscher mit ihren Seismographen besser in die Erde hineinhören.

Joachim Wassermann erläutert die besonderen Fakten, die bei dieser Ruhe gesehen werden können.

Der Verkehr ist zum Beispiel anders geworden und “jetzt können wir Nah- und Ferneffekte von Unruhe abschätzen und Vergleiche von verschiedenen Stationen ziehen.

Die Forscher können jetzt sehen, wie groß die Störeffekte an den einzelnen Stationen sind und so die Qualität und Aussagekraft ihrer Messungen in Zukunft verbessern.

Mehr Ruhe auf der Erde, die sichtbar ist

Je nach Standort besser oder schlechter zu hören

In Bayern besonders ruhig auf der Zugspitze

Was bringt die Ruhe den Seismologen?

Unterschied zur Ruhe an Weihnachten

Diese Geräte übertragen die Daten direkt an Computer.

Besonders aussagekräftig sind sogenannte Breitband-Stationen.

In Oberbayern stehen solche Geräte u.

a.

in Fürstenfeldbruck, in Berchtesgaden im Bergwerk oder auf der Zugspitze.

Auf Deutschlands höchstem Berg ist seit dem Shutdown nichts mehr los.

Statt der täglichen 2.

000 Besucher und Skifahrer wie in einem “normalen” April ist derzeit kaum noch jemand auf der Zugspitze.

In der Forschungsstation auf dem Schneefernerhaus ist nur noch eine Notbesetzung.

Keine Skilifte, die laufen, und keine Pistenraupen, die auf dem Zugspitzplatt herumfahren.

Mit Corona kam die Ruhe.

Weniger Menschen sind unterwegs, Firmen arbeiten weniger und der Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel wurde zwischenzeitlich ausgedünnt.

Ein Nebeneffekt dieser Ruhe ist, dass man besser in die Erde hineinhören kann.

Joachim Wassermann vom Geophysikalischen Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität erklärt diesen Sachverhalt: “Insgesamt ist das Unruhe-Niveau, das wir mit Seismometern aufzeichnen, etwas nach unten gegangen.

Das ist allerdings was, was nicht global gleich ist, sondern das hängt davon ab, wo die Station steht.

Da jetzige Unruheniveau liegt deutlich unter dem vor dem Lockdown, wir sehen kleinere Signale.

Für die Erdbebenforscher ist die aktuelle Situation sehr spannend.

Durch diesen Lockdown ist es möglich, die Unruhe an den einzelnen Messstationen besser einzuschätzen.

An den derzeitigen Messdaten der Station auf der Zugspitze ist der Lockdown deutlich zu sehen.

Joachim Wassermann sagt dazu: “Da haben wir den frappierendsten Unterschied, da kommen wir von einer eh schon relativ ruhigen Station, plötzlich nochmal um die Hälfte nach unten mit dem Unruheniveau.

” Auf der Grafik ist das sehr deutlich zu sehen.

Corona-Shutdown lässt Erdbebenforscher besser hören

Share.

Leave A Reply