Coronavirus: FFP-Maske, Nase-Mund-Schutz oder selber machen? – Top News

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Auch in Deutschland kommt möglicherweise die Pflicht, in der Öffentlichkeit oder im Supermarkt eine Schutzmaske zu tragen, um die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 einzudämmen.

Welche Masken gibt es, was leisten sie und was nicht?

OP-Masken, Halbmasken, selbstgemachte Masken aus Stoff: Viele Menschen tragen inzwischen wegen der Coronavirus-Pandemie in der Öffentlichkeit eine Maske.

Es gibt unterschiedliche Arten von Masken für unterschiedliche Zwecke.

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unterscheidet drei verschiedene Arten von Masken:

Als Schutz gegen Sars-CoV-2 kommen nur Masken der Klassen FFP2 und FFP3 in Frage.

FFP-Masken gibt es mit und ohne Ventil.

Ein Ventil erleichtert das Ausatmen, filtert aber nicht die ausgeatmete Luft.

Eine FFP-Maske ohne Ventil schützt also den Träger und die Menschen in seiner Umgebung vor einer möglichen Infektion, eine FFP-Maske mit Ventil nur den Träger.

Filtermasken als Schutz für Profis

Sterilisiert mehrmals verwendbar

Mund-Nasen-Schutz als Schutz für andere

Auch Eigenschutz möglich

Selbstgemachte Masken können sinnvoll sein

Mundschutz-Lifehacks im Selbstversuch

Von den drei Maskentypen bieten nur die filtrierenden Halbmasken dem Träger tatsächlich Schutz gegen das Sars-2-Coronavirus.

Diese Masken müssen diverse Anforderungen erfüllen, festgelegt in der DIN EN 149.

Dort sind auch die drei verschiedenen FFP (Filtering Facepiece)-Klassen festgelegt.

Auch in Deutschland kommt möglicherweise die Pflicht, in der Öffentlichkeit oder im Supermarkt eine Schutzmaske zu tragen, um die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 einzudämmen.

Welche Masken gibt es, was leisten sie und was nicht?

FFP-Masken sind derzeit ein sehr knappes Gut.

Deshalb sollten sie nur diejenigen nutzen, die sie dringend brauchen, weil sie den Kontakt mit möglicherweise oder tatsächlich mit Sars-CoV-2-Infizierten nicht vermeiden können.

Insbesondere beim Intubieren von Covid-19-Erkrankten entfalten die FFP-Masken ihren Schutz, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Im täglichen Leben bringt eine FFP-Maske hingegen keinen zusätzlichen Nutzen.

Neben Masken nach der FFP-Klassifizierung gibt es auch Masken mit der Bezeichnung N95.

Dies ist ein chinesischer Standard, der laut eines Tests der Berliner Feuerwehr mit den FFP-Anforderungen vergleichbar ist.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, können FFP-Masken mehrfach verwendet werden.

Allerdings muss man sie dazu mindestens 30 Minuten auf 65 bis 70 Grad Celsius erhitzten.

Nicht jede Maske hält diese Temperaturen aus.

Auch ein Mund-Nasen-Schutz schützt.

Jedoch in erster Linie nicht den, der ihn trägt.

Je nachdem, wie der Mund-Nasen-Schutz sitzt, atmet der Träger im Wesentlichen nicht durch das Vlies ein, sondern saugt laut BfArM die Atemluft an den Rändern des MNS vorbei an.

Ein MNS bietet daher für den Träger in der Regel kaum Schutz gegenüber Tröpfchen und Aerosolen.

Geschützt werden aber andere Menschen vor möglicherweise infektiöser Tröpfchen, die der Träger des Mund-Nasen-Schutzes ausstößt, zum Beispiel beim Niesen und Husten.

Wenn der Mund-Nasen-Schutz fest sitzt, schützt er in Grenzen auch den Träger der Maske, etwa wenn er aus nächster Nähe angehustet wird.

Dann kann ein MNS die Mund- und Nasenpartie des Trägers vor einem direktem Auftreffen größerer Tröpfchen schützen und davor, Erreger durch direkten Kontakt mit den Händen zu übertragen.

Die Schutzfunktionen gelten für MNS, die als Medizinprodukt zugelassen sind und die entsprechenden Normen erfüllen.

Coronavirus: FFP-Maske, Nase-Mund-Schutz oder selber machen?

Darüber hinaus rät das BfArM beim Tragen solcher Masken unbedingt folgende Regeln zu berücksichtigen:

Selbstgemachte Masken aus herkömmlichen Stoffen sind keine geprüften Medizinprodukte, daher darf man sie auch nicht mit einer angeblichen Schutzfunktion bewerben.

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