Coronavirus: Wie lassen sich Ansteckungen im Flugzeug vermeiden? – Top News

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Gleiches gilt bei der Anreise zum Flughafen mit Bus und Bahn.

Und auch beim Warten vor dem Flug, bei der Gepäckaufgabe, der Sicherheitskontrolle, beim Ein – und Aussteigen im Flugzeug heißt es: Abstand wahren.

Im Terminal werden Bodenmarkierungen und Aufsteller darauf hinweisen, beim Warten den nötigen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat in Aussicht gestellt, dass die geltenden Reisewarnungen ab dem 15.

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Juni aufgehoben werden.

Ab dem Zeitpunkt wird wieder mehr geflogen.

Was planen Airlines, um das Ansteckungsrisiko beim Fliegen gering zu halten?

Es gibt eine Reihe von Vorschriften, die zu beachten sind, wenn jemand eine Flugreise antreten möchte.

So ist es seit dem 4.

Mai 2020 für alle Passagiere und Flugbegleiter Pflicht, an Bord und im Flughafen einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Auch sollen die Flugzeuge am Terminal direkt abgefertigt werden.

Dort, wo das nicht möglich ist, werden mehr Transferbusse eingesetzt, um für mehr Abstand unter den Passagieren zu sorgen.

Am Boden: Maßnahmen am Flughafen

In der Luft: Maßnahmen während des Flugs

Luft im Flugzeug sauber und ohne Infektionsrisiko

Ansteckungsrisiko an Bord – bislang wenig gesicherte Fälle

Hygienemaßnahmen einhalten und Abstand wahren

Das Boarding soll möglichst kontaktlos und in kleinen Personengruppen ablaufen.

Außerdem ist geplant, den Bordservice für Speisen und Getränke zu reduzieren und mit ausreichend Desinfektionsmittel und Handschuhen für mehr Hygiene im Flugzeug zu sorgen.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat in Aussicht gestellt, dass die geltenden Reisewarnungen ab dem 15.

Juni aufgehoben werden.

Ab dem Zeitpunkt wird wieder mehr geflogen.

Was planen Airlines, um das Ansteckungsrisiko beim Fliegen gering zu halten?

Die plausibelste und einfachste Möglichkeit wäre es, im Flugzeug immer einen Mittel- oder Nachbarsitz zwischen den Passagieren freizulassen.

Damit könnte man zwar auch nicht den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Aber selbst ein halber Meter Abstand wäre besser als keiner.

Doch das lehnen die Fluggesellschaften ab.

Sie wollen keine Sitze einsparen, in erster Linie wohl, weil die Flüge für sie nicht wirtschaftlich wären.

Es gibt den Vorschlag, vor dem Abflug die Temperatur der Passagiere zu messen.

Doch nicht jeder, der Temperatur hat, leidet an Covid-19.

Und nicht jeder, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, entwickelt Fieber.

Auch Schnelltests fallen aus, bislang gibt es keine zuverlässigen in Deutschland.

Luft strömt im Flugzeug von oben nach unten und drückt freigesetzte Tröpfchen auf den Kabinenboden.

Unter den Sitzen am Kabinenboden wird sie wieder abgesaugt.

Es gibt also keine seitlichen Luftströme.

Die Luft im Flugzeug, eine Mischung aus Außenluft und recycelter Kabinenluft, wird in der Klimaanlage durch Filter geleitet.

Das Problem der Filter: Sie halten lediglich Bakterien, aber nicht zuverlässig Viren zurück.

Ein Coronavirus ist 60 bis 140 Nanometer groß.

Die in den Flugzeugen verwendeten Filter halten aber in der Regel nur Partikel in einer Größe bis 0,3 Mikrometer zurück, das entspricht 300 Nanometern.

Nach neuesten Angaben des Flugzeugherstellers Airbus sorgt das Belüftungssystem in Passagierflugzeugen für eine saubere Luft und ein geringes Infektionsrisiko.

Airbus-Chefingenieur Jean-Brice Dumont hält es deshalb nicht für notwendig, den Mittelplatz frei zu lassen.

Die Luft in einem Flugzeug werde alle zwei bis drei Minuten komplett ausgetauscht.

Ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für eine gute Lüftung im Flieger ist, dass die Klimaanlagen durchgehend laufen.

Manchmal, wenn das Flugzeug noch wartend auf dem Rollfeld steht, tun sie das nicht.

Coronavirus: Wie lassen sich Ansteckungen im Flugzeug vermeiden?

Doch selbst Airbus-Chef-Ingenieur Dumont räumt ein, dass nicht auszuschließen sei, dass sich Flugreisende durch Anhusten oder direkten Kontakt anstecken, gerade wenn Menschen eng beieinander sitzen und aus aller Welt zusammenkommen.

Bis auf Weiteres gilt daher: Auf Flugreisen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Hände möglichst häufig waschen.

Und eine weitere Vorsichtsmaßnahme wird wohl ebenfalls eingeführt: Das Schlangestehen vor der Flugzeugtoilette soll vermieden werden.

Wohl dem, der eine gute Blase hat.

Das Auswärtige Amt hatte am 17.

März 2020 eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen.

Seitdem ruht der Flugverkehr weitgehend.

Es gibt im Auftrag der IATA (International Air Transport Association) eine Untersuchung, wie groß das Risiko ist, sich an Bord eines Flugzeuges mit SARS-Cov-2 anzustecken.

Auf Nachfrage bei 18 Fluggesellschaften in den Monaten Januar bis März 2020 hat es in den bisher veröffentlichten Studie keinen einzigen gesicherten Fall gegeben, bei dem sich Passagiere gegenseitig angesteckt hätten.

Drei Verdachtsfälle gibt es, in denen Passagiere sich bei Crew-Mitgliedern angesteckt haben könnten, sowie vier Fälle, bei denen eine Krankheitsübertragung zwischen Piloten geschehen sein könnte, möglicherweise auch während eines Zwischenstopps am Boden.

Weitere Datenanalysen sind geplant.

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